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	<title>Jazz Pistols | Jazz Pistols</title>
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	<title>Jazz Pistols | Jazz Pistols</title>
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		<title>Video: Rocket in a Pocket</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jazz Pistols]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 29 Jan 2018 10:38:27 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Produced during a live-recordingsession in our studio the HD-videoproduction is defintly well worth a view. We hope you like the video, please comment and share it with others. As always we put a lot of work in composition, recording, mixing, videoediting and so on. Therefor we are thankful for every kind of distribution. &#160;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Produced during a live-recordingsession in our studio the HD-videoproduction is defintly well worth a view.<br />
We hope you like the video, please comment and share it with others.<br />
As always we put a lot of work in composition, recording, mixing, videoediting and so on.<br />
Therefor we are thankful for every kind of distribution.</p>
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		<title>Concert Review: das Rind &#8211; Rüsselsheim 12/17</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jazz Pistols]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 17 Dec 2017 20:59:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Concert Reviews]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Treffsichere „Jazz Pistols“ im Rind Die „Jazz Pistols“ gastieren mit energischem Jazzrock und viel Perfektion im „Rind“ Der gute alte Jazzrock, auch mal Rockjazz genannt und später zu „Fusion“ mutiert, ist eigentlich ein Kind der 1970er Jahre. Bands wie etwa „If“, Miles Davis in einer bestimmten Phase, das „Mahavishnu Orchestra“ von John McLaughlin, „Brand X“ [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Treffsichere „Jazz Pistols“ im Rind<br />
Die „Jazz Pistols“ gastieren mit energischem Jazzrock und viel Perfektion im „Rind“<br />
Der gute alte Jazzrock, auch mal Rockjazz genannt und später zu „Fusion“ mutiert, ist eigentlich ein Kind der 1970er Jahre. Bands wie etwa „If“, Miles Davis in einer bestimmten Phase, das „Mahavishnu Orchestra“ von John McLaughlin, „Brand X“ und viele mehr waren Protagonisten dieser Stilrichtung, die beginnend in den 1960er-Jahren, eine Verbindung zwischen Rock und Jazz herstellte. Die große Blüte dieser spieltechnisch meistens exzellenten Bands waren die Mitt-1970er-Jahre, doch später zerfaserte das Genre ohne neue Impulse und wurde von neuen Entwicklungen wie dem Punkrock zur Nischenmusik degradiert.<br />
Die „Jazz Pistols“ pflegen das Erbe des Jazzrock<br />
Doch es gibt sie noch, die  &#8211; jetzt so genannte &#8211; Fusionmusik. Seit 22 Jahren hält mit den „Jazz Pistols“ eine Band aus dem Darmstädter Raum die Fahne dieser Stilrichtung hoch.  In der Besetzung wie in ihren Anfangstagen, pflegen diese drei Musiker genau diesen instrumentalen, hochkomplexen, ausgefeilten und vielschichtigen Power-Jazz-Sound. Zwar spielen die drei Musiker zum „richtig“ Geldverdienen auch mit renommierten Leuten wie Bassist Christoph Kaiser mit Jule Neigel oder Drummer Thomas Ludwig mit Chaka Khan oder Xavier Naidoo, doch kreativ ausgetobt wird sich mit den „Jazz Pistols“.<br />
Überragende Spieltechnik<br />
„Wir tun alles, daß die Livemusik nicht verkommt, schließlich wollen wir ja irgendwann noch das 300-jährige Bestehen der Band feiern“, postulierte Schlagzeuger Thomas Ludwig &#8211; am roten „Ludwig“-Schlagzeug (!) &#8211; und schon im Opener „Superstring“ war die Marschroute klar:  Höchstes spieltechnisches Niveau, donnernde, punktgenaue Drums, lange Gitarrensoli in noch längeren Stücken und fetter Baß bestimmen das Geschehen. Oft noch ein sanfter Beginn mit ruhigem Gitarren-Intro wie im typischen „Mr. Smithers“; doch dann geht langsam, aber stetig die Post ab: die anfangs noch klaren Motive werden aufgebrochen, vertrackte Kadenzen, die verschiedensten Metren und viele Soli des exzellenten Gitarristen Stefan Ivan Schäfer bestimmen die meisten der weiteren Stücke. Gelegentlich wünscht man sich ob der ganzen Perfektion ein wenig mehr schräge Unberechenbarkeit, doch beeindruckend ist die Darbietung schon. Eine gewisse Wiederholungsgefahr ist in diesem Konzept immer gewärtig, denn zu viel Makellosigkeit vermag auch zu ermüden und die Falle der Selbstreferenz lauert schon. Mit dem  &#8211; im Gegensatz zu früheren Zeiten – häufigen Einsatz einer akustischen Gitarre wird diese Gefahr jedoch vermindert und lockert die Darbietung auf.<br />
Alle drei können alles spielen<br />
Als fast alleiniger Melodienlieferant trägt Gitarrist Ivan Schäfer ein großes Gewicht, das er aber zumeist superb schultert. Ob Fingerpicking auf der akustischen Gitarre in „Travels“, rockige Linien wie im „aktuellen Hit“ (Thomas Ludwig) „Rocket In A Pocket“, ein wenig Samba-Flair wie in „Blues For Gordon“, er beherrscht alles. Sein Stil an der elektrischen Gitarre zeigt Einflüsse von an Lee Ritenour, Larry Carlton, Earl Klugh, Jeff Beck und auch Pat Metheny, eine perfekte „Fusion“ eben.  Bassist Christoph Kaiser an seinen sechssaitigen (!) Instrumenten hat einen dicken Sound, spielt bis auf gelegentliche Funk-Impulse eher ruhig, aber exakt und wenn es sein muß, komplizierteste Läufe wie selbstverständlich. Kraftpaket und „Moderator“ Thomas Ludwig glänzt nicht nur durch diverse mehr oder weniger lustige Anekdoten, sondern vor allem mit einem wahren Powerdrumming, im Stil dem großen Dennis Chambers ähnlich.<br />
Nach der Pause drehen sie auf<br />
Hatte man vor der Pause noch ein wenig das Gefühl eines kleinen „Schongangs“ in der Performance, so drehten die drei nach ruhigem Beginn nach der Pause richtig auf und ließen  dem „Rock-Aspekt“ in Stücken wie eben „Rocket In A Pocket“ oder „Penguin“  freien Lauf.  Mit einer dann wieder elegischen Version von Chick Coreas „Spain“ als Zugabe fand dieser Abend voller Virtuosität sein schönes Ende.<br />
Peter Schneider</p>The post <a href="https://www.jazz-pistols.de/live-das-rind-ruesselsheim">Concert Review: das Rind – Rüsselsheim 12/17</a> first appeared on <a href="https://www.jazz-pistols.de">Jazz Pistols</a>.]]></content:encoded>
					
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		<title>Making of: Rocket in a Pocket</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jazz Pistols]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 02 Dec 2017 21:24:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Photos]]></category>
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		<title>Concert Review: Jazzclub Öhringen 10/17</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jazz Pistols]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 08 Oct 2017 10:10:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Concert Reviews]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Eleganz und Punk-Funk Jazz Pistols beeindrucken ihr Publikum beim Jazzclub im Haus an der Walk Öhringen &#8211; „Wir spiegeln die Welt wieder, und die ist eben auch live und laut“, warnt Drummer Thomas Ludwig das Jazzclub-Publikum vor dem Konzertbeginn. Der Unterschied: Die Lebendigkeit der Jazz Pistols ist in ihrer musikalisch-technischen Bandbreite faszinierend, und ihre Lautstärke [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><b>Eleganz und Punk-Funk</b></p>
<p>Jazz Pistols beeindrucken ihr Publikum beim Jazzclub im Haus an der Walk</p>
<p><b>Öhringen</b> &#8211; „Wir spiegeln die Welt wieder, und die ist eben auch live und laut“, warnt Drummer Thomas Ludwig das Jazzclub-Publikum vor dem Konzertbeginn. Der Unterschied: Die Lebendigkeit der Jazz Pistols ist in ihrer musikalisch-technischen Bandbreite faszinierend, und ihre Lautstärke überdeckt keine Inhalte, sondern ist den Erfordernissen angepasst.</p>
<p>Das Trio aus dem Rhein-Neckar-Raum &#8211; neben Ludwig mit Stefan Schäfer an den Gitarren und Christoph Kaiser am Bass &#8211; spielt so beweglichen wie intensiven Jazzrock, der knifflige Strukturen und große Improvisationsfertigkeiten erkennen lässt. So können sich innerhalb kurzer Zeit warme Klänge, eleganter Gitarrenjazz und progressiver Punk-Funk nahezu bruchlos abwechseln.</p>
<p><b>Mahlstrom</b> „Superstring“, an sich ein astronomischer Begriff, beginnt hart und schnell, kippt dann aber ins weit Atmosphärische, das vor allem von den Effekten des Gitarrensynthesizers zu einer Art von Mahlstrom gemacht wird. Ähnlich programmatisch ist „Pinguin“, das wie ein Film zu Brehms Tierleben unvorhersehbare Bewegungsänderungen aufzeigt.</p>
<p>Der Titel „Twenty“ verrät allerdings wenig über sein komplexes Arrangement, da bei allen Akkorden und Loops die Soli der Musiker sowohl hintereinander als auch nebeneinander abzulaufen scheinen &#8211; und gleichwohl ineinandergreifen. Spannend ist dabei auch, wie Schäfer zwischen weichen und scharfen Tönen pendelt. Kaiser mit beiden Händen auf dem Griffbrett seines Sechs-Saiten Basses wie auf einem Keyboard spielt und Ludwig traumhaft sicher alles zusammenhält.</p>
<p>Zwischendurch verwendet Stefan Schäfer die akustische Gitarre für zwei Jazzballaden, bevor er mit seinen Kollegen zu Hochstrom und akzentuierter Rhythmik zurückkehrt und dabei auch mal an Jeff Beck erinnert.</p>
<p>Die Klimax des Abends ist dann „Chick San“, ein rund 20-minütiges Opus mit so schnellen Tonfolgen, häufigen Takt-, Rhythmus- und Stimmungswechseln. Schäfer produziert mit dem Gitarrensynthi wundersam schillernde Klangwolken und mehrstimmige Alien Gesänge, die einen glauben machen, einer Science-Fiction-Vertonung beizuwohnen.</p>
<p><b>Hörerlebnis</b> &#8211; Nicht jedes Konzert ist ein lohnendes Hörerlebnis, dieses indessen ganz sicher. Streckenweise mag es durch den Energy-Jazz, für den das Trio steht, an die Grenzen der Belastbarkeit führen. Doch am Ende wischt man sich, wie auch die Musiker, beglückt den Schweiß von der Stirn.</p>
<p>Von Michael Dignal</p>The post <a href="https://www.jazz-pistols.de/concert-review-jazzclub-oehringen-10-17">Concert Review: Jazzclub Öhringen 10/17</a> first appeared on <a href="https://www.jazz-pistols.de">Jazz Pistols</a>.]]></content:encoded>
					
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		<title>Video: Twenty</title>
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		<pubDate>Sun, 02 Oct 2016 15:05:33 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Produced during a live-recordingsession in our studio the HD-videoproduction is defintly well worth a view. We hope you like the video, please comment and share it with others. As always we put a lot of work in composition, recording, mixing, videoediting and so on. Therefor we are thankful for every kind of distribution. &#160;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Produced during a live-recordingsession in our studio the HD-videoproduction is defintly well worth a view.<br />
We hope you like the video, please comment and share it with others.<br />
As always we put a lot of work in composition, recording, mixing, videoediting and so on.<br />
Therefor we are thankful for every kind of distribution.</p>
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		<title>Video: Pinguin</title>
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		<pubDate>Tue, 29 Dec 2015 15:09:31 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Produced during a live-recordingsession in our studio the HD-videoproduction is defintly well worth a view. We hope you like the video, please comment and share it with others. As always we put a lot of work in composition, recording, mixing, videoediting and so on. Therefor we are thankful for every kind of distribution. &#160;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Produced during a live-recordingsession in our studio the HD-videoproduction is defintly well worth a view.<br />
We hope you like the video, please comment and share it with others.<br />
As always we put a lot of work in composition, recording, mixing, videoediting and so on.<br />
Therefor we are thankful for every kind of distribution.</p>
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		<title>Concert Review: Jazzkeller Minden 09/15</title>
		<link>https://www.jazz-pistols.de/live-jazzkeller-minden-09-15</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Jazz Pistols]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 22 Sep 2015 13:40:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Concert Reviews]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mindener Tageblatt &#124; Minden &#124; 22.09.2015 „Jazz Pistols“ mit scharfer Munition Von Kerstin Rickert Minden (kr). Einen gelungenen Start in die neue Konzert-Saison im Jazz Club Minden legten die „Jazz Pistols“ mit ihrem energiegeladenen Auftritt hin. In der klassischen Besetzung eines Jazz-Rock-Trios hängten Gitarrist Stefan Ivan Schäfer, Bassist Christoph Victor Kaiser und Thomas Lui Ludwig [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Mindener Tageblatt | Minden | 22.09.2015</p>
<p>„Jazz Pistols“ mit scharfer Munition</p>
<p>Von Kerstin Rickert</p>
<p>Minden</p>
<p>(kr). Einen gelungenen Start in die neue Konzert-Saison im Jazz Club Minden legten die „Jazz Pistols“ mit ihrem energiegeladenen Auftritt hin. In der klassischen Besetzung eines Jazz-Rock-Trios hängten Gitarrist Stefan Ivan Schäfer, Bassist Christoph Victor Kaiser und Thomas Lui Ludwig an den Drums die Latte, an der sich Musiker von nun an wieder Samstag für Samstag messen lassen müssen, schon mal ziemlich hoch.</p>
<p>Geschossen wurde beim Konzert der „Jazz Pistols“ mit scharfer Munition. Als vorzüglicher Anheizer feuerte Drummer Thomas Lui Ludwig die Rhythmussalven von der Bühnenmitte zu seinen beiden kongenialen Partnern rechts und links von ihm. Zusammen servierten sie einen hochenergetischen Querschnitt aus zwanzig Jahren Bandtätigkeit beziehungsweise, wie Ludwig es ausdrückte, aus den 30 000 Platten der Band.</p>
<p>Ludwig ist ein waschechter „Mannemer Jung“ und befeuerte das Konzert nicht nur mit knackig-präzisen Trommelschlägen, sondern auch durch seine Scherze am Rande. Durchtrainiert und muskulös wirkt der Drummer aus Mannheim schon rein optisch wie ein richtiges Kraftpaket. Übertragen auf sein Schlagzeugspiel bedeutet das: Es strotzt vor Kraft, hält jederzeit die Spannung und bestimmt das musikalische Geschehen durch auf den Punkt gesetzte, oft rasend schnelle Hiebe aus dem Handgelenk. Im Zusammenspiel mit Bass und Gitarre wirkt sein Rhythmusfeuerwerk wie von einem unverwüstlichen Motor angetrieben, das Timing passt auch bei schnellen Breaks jederzeit perfekt.</p>
<p>Christoph Victor Kaisers fette Bass-Sounds und das klanglich ebenso abwechslungsreiche wie mit rasanten Rhythmuswechseln einhergehende Spiel des Gitarristen Stefan Ivan Schäfer schnurren durch ein Programm, das zwar auch Bekanntes enthält, immer aber mit eigener Note serviert wird.</p>
<p>Stücke der US-amerikanischen Band „Béla Fleck and the Flecktones“ stehen hoch im Kurs. Auf „Blues for Gordon“ folgt später noch „Sex in a pan“ mit einem schönen Bass-Solo Kaisers als Intro, während Chick Coreas „Spain“ von Schäfer mit einer Solo-Performance eingeleitet wird, bei der er sein breites klangliches und technisches Spektrum zeigen kann.</p>
<p>Dass die „Jazz Pistols“ nicht nur ein bestens eingespieltes Team sind, sondern sich mühelos durch sämtliche Stile bewegen können und auch dabei gerne mal zu Scherzen aufgelegt sind, darf das Publikum im heftig herbeigejubelten Zugabenteil noch einmal hautnah miterleben. Während Drummer Ludwig kurz die Bühne verlässt, bekommen die Zuhörer von Stefan Ivan Schäfer ein spontanes Musik-Medley geboten, das von Country- und Western-Klängen bis zu Deep Purples „Smoke on the water“ reicht, und sind begeistert. Wieder zu dritt auf der Bühne geben sie noch einmal richtig Gas, bevor sie zum Ausklang in Béla Flecks „Sunset Road“ ein wenig ruhiger werden.</p>The post <a href="https://www.jazz-pistols.de/live-jazzkeller-minden-09-15">Concert Review: Jazzkeller Minden 09/15</a> first appeared on <a href="https://www.jazz-pistols.de">Jazz Pistols</a>.]]></content:encoded>
					
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		<title>Concert Review: PiPaPo Kellertheater / Bensheim 09/15</title>
		<link>https://www.jazz-pistols.de/live-pipapo-kellertheater-bensheim-09-15</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Jazz Pistols]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 22 Sep 2015 13:28:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Concert Reviews]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>PIPAPO-THEATER: Jazz Pistols erschüttern den Keller mit einem brettharten Fusion-Sound Elektrisierendes Konzert: Hochspannung bis zum Ende Von unserem Mitarbeiter Thomas Tritsch Die Jazz Pistols präsentierten sich bei ihrem Auftritt im PiPaPo-Theater energiegeladen und technisch brillant wie eh und je. © Lotz BENSHEIM. Eine neue Spielart hat den Bensheimer Jazzkeller erobert: Fusion. Das Publikum im PiPaPo-Theater [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>PIPAPO-THEATER: Jazz Pistols erschüttern den Keller mit einem brettharten Fusion-Sound<br />
Elektrisierendes Konzert: Hochspannung bis zum Ende<br />
Von unserem Mitarbeiter Thomas Tritsch</p>
<p>Die Jazz Pistols präsentierten sich bei ihrem Auftritt im PiPaPo-Theater energiegeladen und technisch brillant wie eh und je.</p>
<p>© Lotz</p>
<p>BENSHEIM. Eine neue Spielart hat den Bensheimer Jazzkeller erobert: Fusion. Das Publikum im PiPaPo-Theater erlebte eine der wuchtigsten musikalischen Kernschmelzen dieser Art. Die Jazz Pistols präsentierten sich energiegeladen und technisch brillant wie eh und je. Eine Saisoneröffnung, die schon jetzt zu den Höhepunkten der Spielzeit gehört.</p>
<p>Die wenigen Zuhörer genossen Jazzrock vom Feinsten von einer der besten Fusion-Bands in Europa. Das vitale Trio verzauberte mit einer süchtig machenden Melange aus der Scharfkantigkeit des Jazz, der rhythmischen Intensität des Funk und der muskulösen Kraft der Rockmusik. Unfassbar, welche Klangdichte und fein dosierte Dynamik diese puristische Besetzung auf eine Live-Bühne bringt.<br />
Zwar ließen es Gitarrist Stefan Ivan Schäfer, Bassist Christoph Victor Kaiser und Schlagzeuger Thomas Lui Ludwig erst einmal ganz relaxt angehen &#8211; doch der unschuldige Plauderton der außergewöhnlichen Instrumentalisten verwandelte sich schnell in einen brettharten Sound, der Tote aufzuwecken kann. Höllische Grooves und kantige Rhythmen sprudelten in einer spielerischen Leichtfüßigkeit, die auch bei brandgefährlichen Tempi- und Metrenwechsel nicht ins Schlingern kommt. Im Gegenteil: Auf Buckelpisten fühlen sich die Jazz Pistols ohnehin wohler als auf endlosen Geraden. Spätestens nach zehn Minuten wussten auch Ersthörer, was die Band mit dem Label &#8220;Energy Jazz&#8221; meint.</p>
<p>Keine Zeit zum Eindösen<br />
Abrupte Stimmungswechsel, rasende Powerläufe und ruhige Passagen lassen keine Zeit zum Eindösen. Allein die außergewöhnliche Spieltechnik Kaisers peitscht den Sound immer wieder gnadenlos nach vorn: Etwa bei den ostinaten Bass-Riffs, die dem Stück &#8220;Sex In A Pan&#8221; von Bela Fleck &amp; The Flecktones die Sporen geben. Der sechssaitige Bass des Heppenheimers wird beidhändig bearbeitet, gezupft und angetippt, und boxt wie eine Stahlfaust in die Eingeweide der Zuhörer. Beispielhaft für die Charakteristik der Band ist die spannungsgeladene Version von Chick Coreas &#8220;Spain&#8221;, bei dem die Interaktion der Musiker überdeutlich wird. Ludwigs unglaublich filigrane Arrangements stehen nur scheinbar im Gegensatz zur kraftvollen Präsenz des Drummers, der mit seinen Muskeln behutsam verwobene polyrhythmische Gebilde, krumme Takte und asymmetrische Tonfolgen stemmt. Im finalen Solo offenbart das Ludwigshafener Trommel-Kraftwerk dann plötzlich hammerharte Hardrock-Qualitäten. Und die nicht minder lupenrein.<br />
Schäfers markanter und farbenprächtiger Gitarrenton führt die Band durch Balladen und harte Uptempo-Nummern. Die empathischen Soli verschmelzen mit den Kompositionen und zeigen eine expressionistische Melodik, die der vertrackten Diktion nicht entgegensteht, sondern kunstvoll mit ihr verschmilzt. Stefan Schäfer, der in Kirschhausen lebt, ist sicherlich einer der technisch besten Gitarristen Deutschlands. Seine raffinierten Breaks und Beschleunigungen, die lyrischen Saitenhiebe und verästelt improvisierten Soli waren das Salz in der ohnehin würzigen Fusion-Suppe, die das Bensheimer Publikum bis zum Ende willig ausgelöffelt hat.<br />
Abwechslung war Programm im Bensheimer Jazzkeller. Die Band erschuf komplexe dreidimensionale Rhythmus-Figuren vor den Augen ihres Publikums, das immer tiefer in den fesselnden Fusion-Kosmos hineingezogen wurde. Das verschlungene &#8220;Old Fart&#8221; roch nach feinster Jazzrock-Küche; beim beseelten &#8220;Rubicon&#8221; legte Stefan Schäfer die akustische Gitarre wie ein Präzisionsgewehr an.<br />
Die meisten Stücke sind Eigenkompositionen und offenbaren live ein überdurchschnittliches instrumentales Können und ein blindes musikalisches Verständnis, wie man es so direkt selten erlebt. Statt sich in der eigenen Virtuosität zu isolieren, kippen die Jazz Pistols ihre mannigfaltigen Fähigkeiten in einen Mixer und hauen auf die Turbo-Taste.</p>
<p>Rotzfrech und punkig<br />
In ihrem 20. Jubiläumsjahr arbeitet die in Heppenheim formierte Band an neuen Stücken für die nächste CD-Produktion. Zwei Titel daraus waren im PiPaPo-Kellertheater bereits live zu hören. Brachiale Jazzrock-Kaskaden auf maximalem Energielevel und mit einer anarchischen Stoßrichtung, die an die Namens-Anspielung des Trios erinnert: The Sex Pistols.<br />
Eine rotzfreche punkige Haltung kann man den drei Herren durchaus zuschreiben. Von trivialen Kompositionen oder instrumentaler Nachlässigkeit hat die Band aber noch nie etwas gehört.<br />
Fazit: Ein elektrisierendes Konzert, das bis zum Ende unter Hochspannung stand. Wer dabei war, ist noch immer statisch aufgeladen.<br />
© Bergsträßer Anzeiger, Donnerstag, 01.10.2015</p>The post <a href="https://www.jazz-pistols.de/live-pipapo-kellertheater-bensheim-09-15">Concert Review: PiPaPo Kellertheater / Bensheim 09/15</a> first appeared on <a href="https://www.jazz-pistols.de">Jazz Pistols</a>.]]></content:encoded>
					
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		<title>Concert Review: Morgenjazz Lampertheim 08/15</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jazz Pistols]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 22 Aug 2015 13:43:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Concert Reviews]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>MORGENJAZZ: Publikum auf dem Lampertheimer Schillerplatz vom Trio um Gitarrist Stefan Ivan Schäfer restlos begeistert Jazz Pistols sorgen für Energiezufuhr Von unserem Redaktionsmitglied Uwe Rauschelbach LAMPERTHEIM. Die Hitze dieser Tage steckt uns allen in den Knochen. Da kann eine ordentliche Kraftzufuhr nicht schaden. Die Jazz Pistols verordnen sie uns mit ihrem Energy- Jazz gratis. Obendrein [&#8230;]</p>
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<p class="Schrift"><strong>MORGENJAZZ: Publikum auf dem Lampertheimer Schillerplatz vom Trio um Gitarrist Stefan Ivan Schäfer restlos begeistert</strong></p>
<p class="Schrift">Jazz Pistols sorgen für Energiezufuhr</p>
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<p class="Schrift">Von unserem Redaktionsmitglied Uwe Rauschelbach</p>
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<p class="Schrift">LAMPERTHEIM. Die Hitze dieser Tage steckt uns allen in den Knochen. Da kann eine ordentliche Kraftzufuhr nicht schaden. Die Jazz Pistols verordnen sie uns mit ihrem Energy- Jazz gratis. Obendrein noch mit guter Laune &#8211; obwohl sie selbst, gerade von einem Gig in Lübeck zurückgekehrt, ihren Akku wieder aufladen müssen.</p>
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<p class="Schrift">Doch kaum haben sie die Bühne auf dem Schillerplatz erklommen, spielt das Trio einen derart elektrisierenden Jazz, dass jeder Anflug von Müdigkeit umgehend verfliegt. In die Reihe &#8220;MorgenJazz&#8221; des &#8220;Südhessen Morgen&#8221; passen die Jazz Pistols wie der Kaffee zum Frühstück. Zwar lassen es Gitarrist Stefan Ivan Schäfer, Bassist Christoph Victor Kaiser und Schlagzeuger Thomas Lui Ludwig erst einmal ganz relaxt angehen; doch schon nach den ersten geruhsam dahingroovenden Takten legt Schäfer ein feuriges Solo hin, das auch hartgesottene Morgenmuffel in lebensfrohe Sonnenanbeter verwandelt.</p>
<p class="Schrift">Überhaupt ist dieser Gitarrist ein Phänomen. Er kann jazzig swingen wie Pat Metheny oder latinisiert rocken wie Santana. Und er beherrscht das Spiel auf der Elektrischen ebenso wie auf der Akustikgitarre. Permanent wechselt Schäfer zwischen Fingerpickung und Plektrum, oft balanciert er auf den Fußballen, die Knie gebeugt, den Oberkörper über sein Instrument gekrümmt &#8211; Ekstase, die sich in jeder Faser dieses Körpers äußert und in keiner Weise exaltiert wirkt.</p>
<p class="Schrift">MorgenJazz mit den Jazz Pistols in Lampertheim</p>
<p class="Schrift">Thomas Ludwig ist ein Kraftprotz am Schlagzeug. Gerne setzt er seine Muskeln ein, um das Publikum auf dem Schillerplatz mit zahlreichen solistischen Einlagen zu beeindrucken. Doch Ludwig ist eigentlich ein zartbesaiteter Drummer, der filigrane polyrhythmische Arrangements aus dem Ärmel schüttelt, als hätte er schon im Knabenalter nie etwas anderes gemacht.</p>
<p class="Schrift">Auch Bassist Kaiser ist an seinem Instrument ein König. Wie Gitarrist Schäfer wirkt er auf der Bühne bescheiden, unauffällig. Doch auf den sechs Saiten seines E-Basses legt Kaiser wilde Riffs hin, die er nicht nur mit den Fingern der rechten Hand zupft, sondern auch auf dem Steg antippt. Eine besondere Technik, die dem Sound der Pistols eine entscheidende Note gibt.</p>
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<p class="Schrift">Blindes Verständnis</p>
<p class="Schrift">Zudem passen die drei Musiker einfach gut zusammen und bauen auf ein blindes Verständnis, dass ihnen auch bei vertrackten, ungeraden und ständig wechselnden Rhythmen Halt gibt. Manchmal entwickeln sich über weite Strecken überraschende Arrangements, etwa im zweiten Set, wenn Stefan Schäfer an der Akustikgitarre ein ausgedehntes Solo spielt, das er erst am Ende mit dem Thema krönt: &#8220;Somewhere Over The Rainbow&#8221;.</p>
<p class="Schrift">Latin-Feeling kommt mit einer Bearbeitung von Chick Coreas &#8220;Spain&#8221; auf, doch die Jazz Pistols fühlen sich auch bei Weather Report zu Hause, bei allem eben, was den Jazz in Richtung Rock, Funk und andere Genres erweitert. Das Ganze wird garniert von den launigen Zwischenmoderationen des Schlagzeugers, der das Publikum mit süffisantem Mannemer Charme immer wieder amüsiert.</p>
<p class="Schrift">&#8220;Weltklasse&#8221;, finden etwa Christian Roux und Vasilis Velons, die am Morgen von Darmstadt zum Konzert nach Lampertheim gefahren sind. Ingenieur Roux kennt das Trio seit Jahrzehnten und verpasst so gut wie kein Konzert; Physiker Velons dürfte es ab sofort auch so gehen: Er hört die Pistols zum ersten Mal und ist restlos begeistert. Im Publikum sitzen etliche Jazz-Fans, die das Trio von Anbeginn begleiten. Maria und Mario Moritz aus Mannheim zum Beispiel, die davon beeindruckt sind, wie gut die drei Musiker ihr Handwerk verstehen. Der Sprung von der Baden- in die Spargelmetropole war für sie daher selbstverständlich. Jürgen Götz, der für die Lampertheimer Musiker-Initiative am Schlagzeug sitzt, nötigt vor allem das Spiel seines Kollegen Thomas Ludwig Respekt ab. Aber auch das &#8220;sensationelle Zusammenspiel&#8221; im Trio rühmt er in den höchsten Tönen.</p>
<p class="Schrift">Bei der Verabschiedung, der die Jazz Pistols noch eine krachende Zugabe folgen lassen, stellt &#8220;SHM&#8221;-Redakteur Bernhard Zinke mit großer Gewissheit fest: &#8220;Jetzt wissen Sie auch, was Energy-Jazz&#8221; ist. Das haben die Besucher des &#8220;MorgenJazz&#8221; zu diesem Zeitpunkt in der Tat schon längst verinnerlicht.</p>
<p class="Schrift">© Südhessen Morgen, Montag, 10.08.2015</p>
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		<title>SWR Kultur &#8211; (Audio) Ein Porträt der deutschen Jazzrockband Jazz Pistols 08/13</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jazz Pistols]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 08 Aug 2013 10:44:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Interviews]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>S W R Kultur „Das sind unsere Regeln, Stücke eins zu eins live reproduzieren zu können&#8221; Ein Porträt der deutschen Jazzrockband Jazz Pistols von Johannes Kaiser Mod. Die Jazz Pistols sind eine deutsche Jazzrock-Band, die sich 1995 gegründet hat. Sie hat 2011 nach neun Jahren Pause ihr fünftes Album ‚Superstring‘ vorgelegt,  das neben Eigenkompositionen auch zwei [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>S W R Kultur</p>
<p><i>„Das sind unsere Regeln, Stücke eins zu eins live reproduzieren zu können&#8221;</i><br />
Ein Porträt der deutschen Jazzrockband Jazz Pistols<br />
von Johannes Kaiser</p>
<p>Mod. Die Jazz Pistols sind eine deutsche Jazzrock-Band, die sich 1995 gegründet hat. Sie hat 2011 nach neun Jahren Pause ihr fünftes Album ‚Superstring‘ vorgelegt,<span class="Apple-converted-space">  </span>das neben Eigenkompositionen auch zwei Cover-Versionen enthält. Die neuen Titel bilden seitdem den Hauptpart aller Konzerte. Das Trio gilt weltweit als eine der innovativsten Bands des Genres, das im englischsprachigen Raum unter der Bezeichnung Fusion firmiert. Die Mitglieder des Trios gehören unter anderem auch zur Band des Schauspielers Uwe Ochsenknecht.</p>
<p>MUSIK: Titel 1 &#8211; Superstring – ca. 0.30‘<br />
<i>kurz stehen lassen, dann O-Ton drüber legen, langsam ausblenden</i><br />
Komp. Stefan Ivan Schäfer, Interpr. Jazz Pistols, von der CD ‚Superstring‘, Cherrytown Records 2012, LC 15113 <span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>TAKE 1: O-Ton Kaiser<br />
<i>&#8220;Also bei der letzten aktuellen CD ‚Superstring‘ sind die meisten Eigenkompositionen von unserem Gitarristen, Stefan Ivan Schäfer, der dann mit den Ideen in die Probe kommt. Aber jeder von uns, also Schlagzeug, Bass, wir entwickeln dann meistens unseren Part dazu und wenn wir gleich mit dem Titelstück anfangen ‚Superstring‘, das ist halt geprägt von stark rhythmisierten Gitarrenfiguren und, ja, es geht auch durch verschiedene Taktarten durch. Als wir gesagt haben, gut, das wollen wir auch als Zusatzinformation ins Booklet mit aufnehmen, da mussten wir dann auch direkt nochmal nachzählen, was das eigentlich für Taktarten teilweise sind, weil wenn man‘s spielt, dann zählt man eigentlich nicht mehr, sondern fühlt die Sache erst mal.“</i></p>
<p>Spr.: Seit 1995 spielt der 41jährige Bassist Christoph Victor Kaiser mit dem Schlagzeuger Thomas Lui Ludwig und dem Gitarristen Stefan Ivan Schäfer zusammen. Ihr Bandname Jazz Pistols Name ist wohl auch als kleine Verbeugung vor der längst untergegangenen Punk-Band Sex Pistols und ihrem ungestümem Rock zu verstehen, denn heftig, hart und dynamisch sind auch viele der ausschließlich instrumentalen Titel des Jazztrios, allerdings musikalisch erheblich einfallsreicher. Die Jazz Pistols pflegen seit ihrer Gründung 1995 ein Genre, was vor allem in den 70iger und 80iger Jahren weltweit mit Chick Corea, Weather Report oder McLaughlins Mahavishnu Orchestra Furore machte: den Jazz-Rock. Allerdings sind sie bei den alten Formen nicht stehengeblieben, haben ihren eigenen Stil entwickelt, wie ihre 2011 veröffentlichte, fünfte Produktion beweist, die sich durchaus von ihren Vorgängern unterscheidet, denn:</p>
<p>TAKE 2: O-Ton Kaiser<br />
<i>„Wenn die Stücke entstehen, dann gibt es oftmals schon am Anfang ausschließende Kriterien, dass wir sagen, von dem Stil da hat wir jetzt schon bei der letzten Platte etwas, auch wenn&#8217;s gut ist, aber wo wir uns dann halt auch weiter entwickeln wollen und da sieben wir einfach selber schon im Vorfeld so viel aus, dass es teilweise kompliziert und schwieriger wird, dann einfach mit Stücken voranzukommen.“</i></p>
<p>MUSIK: Titel 2 – Chick San – ca. 0.30‘<br />
<i>kurz stehen lassen, dann O-Ton drüber legen, langsam ausblenden</i><br />
Komp. + Interpr. Jazz Pistols, von der CD ‚Superstring‘, Cherrytown Records 2012, LC 15113 <span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Spr.: Natürlich verbeugen sich die drei Musiker vor ihren großen Vorbildern, wie in diesem Titel Chick San vor Chick Corea, der sich als Hommage an dessen Musik versteht. Das gilt auch für ‚Berns Rotation‘, ein weiteres neues Stück:</p>
<p>TAKE 3: O-Ton Kaiser<br />
<i>„Berns Rotation ist eine recht schnelle Melodie, die in der Melodieführung oder an einigen Stellen uns an die Melodie von Leonard Bernstein von America, also von der West Side Story erinnert hat und der Name kommt daher ‚Berns Rotation‘, wir haben uns gedacht, na, wenn er das hört, wird er sich vielleicht im Grabe umdrehen.“</i> <span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Spr.: Das wird er wohl kaum, denn Spielwitz paart sich bei den Jazz Pistols mit hoher Musikalität. Was man auf der Platte hört, ist alles Handarbeit, d.h. auch im Konzert bekommt man genau dasselbe geboten. Da wird nicht getrickst:</p>
<p>TAKE 4: O-Ton Kaiser<br />
<i>„Dass sind unsere Regeln, dass wir unsere Studioalben in dem Maße produzieren, dass wir die Stücke auch eins zu eins live reproduzieren können, wie wir sie eingespielt haben und das erfordert dann halt einfach auch bestimmte Spieltechniken. Zum Beispiel auf dem E-Bass verwende ich eine Tapping Technik. Wenn man die Saiten einfach mit den Fingerkuppen anschlägt, ohne zu zupfen, dann ertönt auch von selber der Ton, an dessen Punkt man gerade aufhämmert und das kann man halt auch mit zwei Händen machen und daher dann unabhängig Basslinie und Akkorde oder Melodielinien auch spielen.“</i></p>
<p>Spr.: Rockiger, eingängiger Jazz in feinster Verpackung: das beherrschen die Jazz Pistols in selten geglückter Perfektion.</p>
<p>MUSIK: Titel 7 – Sex in a Pan – ca. 2.00‘<br />
<i>ab 3.00‘ unter Spr. legen, ausspielen</i><br />
Komp. Victor Wooten, Interpr. Jazz Pistols, von der CD ‚Superstring‘, Cherrytown Records 2012, LC 15113</p>The post <a href="https://www.jazz-pistols.de/swr-kultur-ein-portraet-der-deutschen-jazzrockband-jazz-pistols">SWR Kultur – (Audio) Ein Porträt der deutschen Jazzrockband Jazz Pistols 08/13</a> first appeared on <a href="https://www.jazz-pistols.de">Jazz Pistols</a>.]]></content:encoded>
					
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