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	<title>Concert Reviews | Jazz Pistols</title>
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	<description>Energy-Jazz</description>
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	<title>Concert Reviews | Jazz Pistols</title>
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		<title>Concert Review: das Rind &#8211; Rüsselsheim 12/17</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jazz Pistols]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 17 Dec 2017 20:59:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Concert Reviews]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Treffsichere „Jazz Pistols“ im Rind Die „Jazz Pistols“ gastieren mit energischem Jazzrock und viel Perfektion im „Rind“ Der gute alte Jazzrock, auch mal Rockjazz genannt und später zu „Fusion“ mutiert, ist eigentlich ein Kind der 1970er Jahre. Bands wie etwa „If“, Miles Davis in einer bestimmten Phase, das „Mahavishnu Orchestra“ von John McLaughlin, „Brand X“ [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Treffsichere „Jazz Pistols“ im Rind<br />
Die „Jazz Pistols“ gastieren mit energischem Jazzrock und viel Perfektion im „Rind“<br />
Der gute alte Jazzrock, auch mal Rockjazz genannt und später zu „Fusion“ mutiert, ist eigentlich ein Kind der 1970er Jahre. Bands wie etwa „If“, Miles Davis in einer bestimmten Phase, das „Mahavishnu Orchestra“ von John McLaughlin, „Brand X“ und viele mehr waren Protagonisten dieser Stilrichtung, die beginnend in den 1960er-Jahren, eine Verbindung zwischen Rock und Jazz herstellte. Die große Blüte dieser spieltechnisch meistens exzellenten Bands waren die Mitt-1970er-Jahre, doch später zerfaserte das Genre ohne neue Impulse und wurde von neuen Entwicklungen wie dem Punkrock zur Nischenmusik degradiert.<br />
Die „Jazz Pistols“ pflegen das Erbe des Jazzrock<br />
Doch es gibt sie noch, die  &#8211; jetzt so genannte &#8211; Fusionmusik. Seit 22 Jahren hält mit den „Jazz Pistols“ eine Band aus dem Darmstädter Raum die Fahne dieser Stilrichtung hoch.  In der Besetzung wie in ihren Anfangstagen, pflegen diese drei Musiker genau diesen instrumentalen, hochkomplexen, ausgefeilten und vielschichtigen Power-Jazz-Sound. Zwar spielen die drei Musiker zum „richtig“ Geldverdienen auch mit renommierten Leuten wie Bassist Christoph Kaiser mit Jule Neigel oder Drummer Thomas Ludwig mit Chaka Khan oder Xavier Naidoo, doch kreativ ausgetobt wird sich mit den „Jazz Pistols“.<br />
Überragende Spieltechnik<br />
„Wir tun alles, daß die Livemusik nicht verkommt, schließlich wollen wir ja irgendwann noch das 300-jährige Bestehen der Band feiern“, postulierte Schlagzeuger Thomas Ludwig &#8211; am roten „Ludwig“-Schlagzeug (!) &#8211; und schon im Opener „Superstring“ war die Marschroute klar:  Höchstes spieltechnisches Niveau, donnernde, punktgenaue Drums, lange Gitarrensoli in noch längeren Stücken und fetter Baß bestimmen das Geschehen. Oft noch ein sanfter Beginn mit ruhigem Gitarren-Intro wie im typischen „Mr. Smithers“; doch dann geht langsam, aber stetig die Post ab: die anfangs noch klaren Motive werden aufgebrochen, vertrackte Kadenzen, die verschiedensten Metren und viele Soli des exzellenten Gitarristen Stefan Ivan Schäfer bestimmen die meisten der weiteren Stücke. Gelegentlich wünscht man sich ob der ganzen Perfektion ein wenig mehr schräge Unberechenbarkeit, doch beeindruckend ist die Darbietung schon. Eine gewisse Wiederholungsgefahr ist in diesem Konzept immer gewärtig, denn zu viel Makellosigkeit vermag auch zu ermüden und die Falle der Selbstreferenz lauert schon. Mit dem  &#8211; im Gegensatz zu früheren Zeiten – häufigen Einsatz einer akustischen Gitarre wird diese Gefahr jedoch vermindert und lockert die Darbietung auf.<br />
Alle drei können alles spielen<br />
Als fast alleiniger Melodienlieferant trägt Gitarrist Ivan Schäfer ein großes Gewicht, das er aber zumeist superb schultert. Ob Fingerpicking auf der akustischen Gitarre in „Travels“, rockige Linien wie im „aktuellen Hit“ (Thomas Ludwig) „Rocket In A Pocket“, ein wenig Samba-Flair wie in „Blues For Gordon“, er beherrscht alles. Sein Stil an der elektrischen Gitarre zeigt Einflüsse von an Lee Ritenour, Larry Carlton, Earl Klugh, Jeff Beck und auch Pat Metheny, eine perfekte „Fusion“ eben.  Bassist Christoph Kaiser an seinen sechssaitigen (!) Instrumenten hat einen dicken Sound, spielt bis auf gelegentliche Funk-Impulse eher ruhig, aber exakt und wenn es sein muß, komplizierteste Läufe wie selbstverständlich. Kraftpaket und „Moderator“ Thomas Ludwig glänzt nicht nur durch diverse mehr oder weniger lustige Anekdoten, sondern vor allem mit einem wahren Powerdrumming, im Stil dem großen Dennis Chambers ähnlich.<br />
Nach der Pause drehen sie auf<br />
Hatte man vor der Pause noch ein wenig das Gefühl eines kleinen „Schongangs“ in der Performance, so drehten die drei nach ruhigem Beginn nach der Pause richtig auf und ließen  dem „Rock-Aspekt“ in Stücken wie eben „Rocket In A Pocket“ oder „Penguin“  freien Lauf.  Mit einer dann wieder elegischen Version von Chick Coreas „Spain“ als Zugabe fand dieser Abend voller Virtuosität sein schönes Ende.<br />
Peter Schneider</p>The post <a href="https://www.jazz-pistols.de/live-das-rind-ruesselsheim">Concert Review: das Rind – Rüsselsheim 12/17</a> first appeared on <a href="https://www.jazz-pistols.de">Jazz Pistols</a>.]]></content:encoded>
					
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		<title>Concert Review: Jazzclub Öhringen 10/17</title>
		<link>https://www.jazz-pistols.de/concert-review-jazzclub-oehringen-10-17</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Jazz Pistols]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 08 Oct 2017 10:10:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Concert Reviews]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Eleganz und Punk-Funk Jazz Pistols beeindrucken ihr Publikum beim Jazzclub im Haus an der Walk Öhringen &#8211; „Wir spiegeln die Welt wieder, und die ist eben auch live und laut“, warnt Drummer Thomas Ludwig das Jazzclub-Publikum vor dem Konzertbeginn. Der Unterschied: Die Lebendigkeit der Jazz Pistols ist in ihrer musikalisch-technischen Bandbreite faszinierend, und ihre Lautstärke [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><b>Eleganz und Punk-Funk</b></p>
<p>Jazz Pistols beeindrucken ihr Publikum beim Jazzclub im Haus an der Walk</p>
<p><b>Öhringen</b> &#8211; „Wir spiegeln die Welt wieder, und die ist eben auch live und laut“, warnt Drummer Thomas Ludwig das Jazzclub-Publikum vor dem Konzertbeginn. Der Unterschied: Die Lebendigkeit der Jazz Pistols ist in ihrer musikalisch-technischen Bandbreite faszinierend, und ihre Lautstärke überdeckt keine Inhalte, sondern ist den Erfordernissen angepasst.</p>
<p>Das Trio aus dem Rhein-Neckar-Raum &#8211; neben Ludwig mit Stefan Schäfer an den Gitarren und Christoph Kaiser am Bass &#8211; spielt so beweglichen wie intensiven Jazzrock, der knifflige Strukturen und große Improvisationsfertigkeiten erkennen lässt. So können sich innerhalb kurzer Zeit warme Klänge, eleganter Gitarrenjazz und progressiver Punk-Funk nahezu bruchlos abwechseln.</p>
<p><b>Mahlstrom</b> „Superstring“, an sich ein astronomischer Begriff, beginnt hart und schnell, kippt dann aber ins weit Atmosphärische, das vor allem von den Effekten des Gitarrensynthesizers zu einer Art von Mahlstrom gemacht wird. Ähnlich programmatisch ist „Pinguin“, das wie ein Film zu Brehms Tierleben unvorhersehbare Bewegungsänderungen aufzeigt.</p>
<p>Der Titel „Twenty“ verrät allerdings wenig über sein komplexes Arrangement, da bei allen Akkorden und Loops die Soli der Musiker sowohl hintereinander als auch nebeneinander abzulaufen scheinen &#8211; und gleichwohl ineinandergreifen. Spannend ist dabei auch, wie Schäfer zwischen weichen und scharfen Tönen pendelt. Kaiser mit beiden Händen auf dem Griffbrett seines Sechs-Saiten Basses wie auf einem Keyboard spielt und Ludwig traumhaft sicher alles zusammenhält.</p>
<p>Zwischendurch verwendet Stefan Schäfer die akustische Gitarre für zwei Jazzballaden, bevor er mit seinen Kollegen zu Hochstrom und akzentuierter Rhythmik zurückkehrt und dabei auch mal an Jeff Beck erinnert.</p>
<p>Die Klimax des Abends ist dann „Chick San“, ein rund 20-minütiges Opus mit so schnellen Tonfolgen, häufigen Takt-, Rhythmus- und Stimmungswechseln. Schäfer produziert mit dem Gitarrensynthi wundersam schillernde Klangwolken und mehrstimmige Alien Gesänge, die einen glauben machen, einer Science-Fiction-Vertonung beizuwohnen.</p>
<p><b>Hörerlebnis</b> &#8211; Nicht jedes Konzert ist ein lohnendes Hörerlebnis, dieses indessen ganz sicher. Streckenweise mag es durch den Energy-Jazz, für den das Trio steht, an die Grenzen der Belastbarkeit führen. Doch am Ende wischt man sich, wie auch die Musiker, beglückt den Schweiß von der Stirn.</p>
<p>Von Michael Dignal</p>The post <a href="https://www.jazz-pistols.de/concert-review-jazzclub-oehringen-10-17">Concert Review: Jazzclub Öhringen 10/17</a> first appeared on <a href="https://www.jazz-pistols.de">Jazz Pistols</a>.]]></content:encoded>
					
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		<title>Concert Review: Jazzkeller Minden 09/15</title>
		<link>https://www.jazz-pistols.de/live-jazzkeller-minden-09-15</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Jazz Pistols]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 22 Sep 2015 13:40:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Concert Reviews]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mindener Tageblatt &#124; Minden &#124; 22.09.2015 „Jazz Pistols“ mit scharfer Munition Von Kerstin Rickert Minden (kr). Einen gelungenen Start in die neue Konzert-Saison im Jazz Club Minden legten die „Jazz Pistols“ mit ihrem energiegeladenen Auftritt hin. In der klassischen Besetzung eines Jazz-Rock-Trios hängten Gitarrist Stefan Ivan Schäfer, Bassist Christoph Victor Kaiser und Thomas Lui Ludwig [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Mindener Tageblatt | Minden | 22.09.2015</p>
<p>„Jazz Pistols“ mit scharfer Munition</p>
<p>Von Kerstin Rickert</p>
<p>Minden</p>
<p>(kr). Einen gelungenen Start in die neue Konzert-Saison im Jazz Club Minden legten die „Jazz Pistols“ mit ihrem energiegeladenen Auftritt hin. In der klassischen Besetzung eines Jazz-Rock-Trios hängten Gitarrist Stefan Ivan Schäfer, Bassist Christoph Victor Kaiser und Thomas Lui Ludwig an den Drums die Latte, an der sich Musiker von nun an wieder Samstag für Samstag messen lassen müssen, schon mal ziemlich hoch.</p>
<p>Geschossen wurde beim Konzert der „Jazz Pistols“ mit scharfer Munition. Als vorzüglicher Anheizer feuerte Drummer Thomas Lui Ludwig die Rhythmussalven von der Bühnenmitte zu seinen beiden kongenialen Partnern rechts und links von ihm. Zusammen servierten sie einen hochenergetischen Querschnitt aus zwanzig Jahren Bandtätigkeit beziehungsweise, wie Ludwig es ausdrückte, aus den 30 000 Platten der Band.</p>
<p>Ludwig ist ein waschechter „Mannemer Jung“ und befeuerte das Konzert nicht nur mit knackig-präzisen Trommelschlägen, sondern auch durch seine Scherze am Rande. Durchtrainiert und muskulös wirkt der Drummer aus Mannheim schon rein optisch wie ein richtiges Kraftpaket. Übertragen auf sein Schlagzeugspiel bedeutet das: Es strotzt vor Kraft, hält jederzeit die Spannung und bestimmt das musikalische Geschehen durch auf den Punkt gesetzte, oft rasend schnelle Hiebe aus dem Handgelenk. Im Zusammenspiel mit Bass und Gitarre wirkt sein Rhythmusfeuerwerk wie von einem unverwüstlichen Motor angetrieben, das Timing passt auch bei schnellen Breaks jederzeit perfekt.</p>
<p>Christoph Victor Kaisers fette Bass-Sounds und das klanglich ebenso abwechslungsreiche wie mit rasanten Rhythmuswechseln einhergehende Spiel des Gitarristen Stefan Ivan Schäfer schnurren durch ein Programm, das zwar auch Bekanntes enthält, immer aber mit eigener Note serviert wird.</p>
<p>Stücke der US-amerikanischen Band „Béla Fleck and the Flecktones“ stehen hoch im Kurs. Auf „Blues for Gordon“ folgt später noch „Sex in a pan“ mit einem schönen Bass-Solo Kaisers als Intro, während Chick Coreas „Spain“ von Schäfer mit einer Solo-Performance eingeleitet wird, bei der er sein breites klangliches und technisches Spektrum zeigen kann.</p>
<p>Dass die „Jazz Pistols“ nicht nur ein bestens eingespieltes Team sind, sondern sich mühelos durch sämtliche Stile bewegen können und auch dabei gerne mal zu Scherzen aufgelegt sind, darf das Publikum im heftig herbeigejubelten Zugabenteil noch einmal hautnah miterleben. Während Drummer Ludwig kurz die Bühne verlässt, bekommen die Zuhörer von Stefan Ivan Schäfer ein spontanes Musik-Medley geboten, das von Country- und Western-Klängen bis zu Deep Purples „Smoke on the water“ reicht, und sind begeistert. Wieder zu dritt auf der Bühne geben sie noch einmal richtig Gas, bevor sie zum Ausklang in Béla Flecks „Sunset Road“ ein wenig ruhiger werden.</p>The post <a href="https://www.jazz-pistols.de/live-jazzkeller-minden-09-15">Concert Review: Jazzkeller Minden 09/15</a> first appeared on <a href="https://www.jazz-pistols.de">Jazz Pistols</a>.]]></content:encoded>
					
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		<title>Concert Review: PiPaPo Kellertheater / Bensheim 09/15</title>
		<link>https://www.jazz-pistols.de/live-pipapo-kellertheater-bensheim-09-15</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Jazz Pistols]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 22 Sep 2015 13:28:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Concert Reviews]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>PIPAPO-THEATER: Jazz Pistols erschüttern den Keller mit einem brettharten Fusion-Sound Elektrisierendes Konzert: Hochspannung bis zum Ende Von unserem Mitarbeiter Thomas Tritsch Die Jazz Pistols präsentierten sich bei ihrem Auftritt im PiPaPo-Theater energiegeladen und technisch brillant wie eh und je. © Lotz BENSHEIM. Eine neue Spielart hat den Bensheimer Jazzkeller erobert: Fusion. Das Publikum im PiPaPo-Theater [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>PIPAPO-THEATER: Jazz Pistols erschüttern den Keller mit einem brettharten Fusion-Sound<br />
Elektrisierendes Konzert: Hochspannung bis zum Ende<br />
Von unserem Mitarbeiter Thomas Tritsch</p>
<p>Die Jazz Pistols präsentierten sich bei ihrem Auftritt im PiPaPo-Theater energiegeladen und technisch brillant wie eh und je.</p>
<p>© Lotz</p>
<p>BENSHEIM. Eine neue Spielart hat den Bensheimer Jazzkeller erobert: Fusion. Das Publikum im PiPaPo-Theater erlebte eine der wuchtigsten musikalischen Kernschmelzen dieser Art. Die Jazz Pistols präsentierten sich energiegeladen und technisch brillant wie eh und je. Eine Saisoneröffnung, die schon jetzt zu den Höhepunkten der Spielzeit gehört.</p>
<p>Die wenigen Zuhörer genossen Jazzrock vom Feinsten von einer der besten Fusion-Bands in Europa. Das vitale Trio verzauberte mit einer süchtig machenden Melange aus der Scharfkantigkeit des Jazz, der rhythmischen Intensität des Funk und der muskulösen Kraft der Rockmusik. Unfassbar, welche Klangdichte und fein dosierte Dynamik diese puristische Besetzung auf eine Live-Bühne bringt.<br />
Zwar ließen es Gitarrist Stefan Ivan Schäfer, Bassist Christoph Victor Kaiser und Schlagzeuger Thomas Lui Ludwig erst einmal ganz relaxt angehen &#8211; doch der unschuldige Plauderton der außergewöhnlichen Instrumentalisten verwandelte sich schnell in einen brettharten Sound, der Tote aufzuwecken kann. Höllische Grooves und kantige Rhythmen sprudelten in einer spielerischen Leichtfüßigkeit, die auch bei brandgefährlichen Tempi- und Metrenwechsel nicht ins Schlingern kommt. Im Gegenteil: Auf Buckelpisten fühlen sich die Jazz Pistols ohnehin wohler als auf endlosen Geraden. Spätestens nach zehn Minuten wussten auch Ersthörer, was die Band mit dem Label &#8220;Energy Jazz&#8221; meint.</p>
<p>Keine Zeit zum Eindösen<br />
Abrupte Stimmungswechsel, rasende Powerläufe und ruhige Passagen lassen keine Zeit zum Eindösen. Allein die außergewöhnliche Spieltechnik Kaisers peitscht den Sound immer wieder gnadenlos nach vorn: Etwa bei den ostinaten Bass-Riffs, die dem Stück &#8220;Sex In A Pan&#8221; von Bela Fleck &amp; The Flecktones die Sporen geben. Der sechssaitige Bass des Heppenheimers wird beidhändig bearbeitet, gezupft und angetippt, und boxt wie eine Stahlfaust in die Eingeweide der Zuhörer. Beispielhaft für die Charakteristik der Band ist die spannungsgeladene Version von Chick Coreas &#8220;Spain&#8221;, bei dem die Interaktion der Musiker überdeutlich wird. Ludwigs unglaublich filigrane Arrangements stehen nur scheinbar im Gegensatz zur kraftvollen Präsenz des Drummers, der mit seinen Muskeln behutsam verwobene polyrhythmische Gebilde, krumme Takte und asymmetrische Tonfolgen stemmt. Im finalen Solo offenbart das Ludwigshafener Trommel-Kraftwerk dann plötzlich hammerharte Hardrock-Qualitäten. Und die nicht minder lupenrein.<br />
Schäfers markanter und farbenprächtiger Gitarrenton führt die Band durch Balladen und harte Uptempo-Nummern. Die empathischen Soli verschmelzen mit den Kompositionen und zeigen eine expressionistische Melodik, die der vertrackten Diktion nicht entgegensteht, sondern kunstvoll mit ihr verschmilzt. Stefan Schäfer, der in Kirschhausen lebt, ist sicherlich einer der technisch besten Gitarristen Deutschlands. Seine raffinierten Breaks und Beschleunigungen, die lyrischen Saitenhiebe und verästelt improvisierten Soli waren das Salz in der ohnehin würzigen Fusion-Suppe, die das Bensheimer Publikum bis zum Ende willig ausgelöffelt hat.<br />
Abwechslung war Programm im Bensheimer Jazzkeller. Die Band erschuf komplexe dreidimensionale Rhythmus-Figuren vor den Augen ihres Publikums, das immer tiefer in den fesselnden Fusion-Kosmos hineingezogen wurde. Das verschlungene &#8220;Old Fart&#8221; roch nach feinster Jazzrock-Küche; beim beseelten &#8220;Rubicon&#8221; legte Stefan Schäfer die akustische Gitarre wie ein Präzisionsgewehr an.<br />
Die meisten Stücke sind Eigenkompositionen und offenbaren live ein überdurchschnittliches instrumentales Können und ein blindes musikalisches Verständnis, wie man es so direkt selten erlebt. Statt sich in der eigenen Virtuosität zu isolieren, kippen die Jazz Pistols ihre mannigfaltigen Fähigkeiten in einen Mixer und hauen auf die Turbo-Taste.</p>
<p>Rotzfrech und punkig<br />
In ihrem 20. Jubiläumsjahr arbeitet die in Heppenheim formierte Band an neuen Stücken für die nächste CD-Produktion. Zwei Titel daraus waren im PiPaPo-Kellertheater bereits live zu hören. Brachiale Jazzrock-Kaskaden auf maximalem Energielevel und mit einer anarchischen Stoßrichtung, die an die Namens-Anspielung des Trios erinnert: The Sex Pistols.<br />
Eine rotzfreche punkige Haltung kann man den drei Herren durchaus zuschreiben. Von trivialen Kompositionen oder instrumentaler Nachlässigkeit hat die Band aber noch nie etwas gehört.<br />
Fazit: Ein elektrisierendes Konzert, das bis zum Ende unter Hochspannung stand. Wer dabei war, ist noch immer statisch aufgeladen.<br />
© Bergsträßer Anzeiger, Donnerstag, 01.10.2015</p>The post <a href="https://www.jazz-pistols.de/live-pipapo-kellertheater-bensheim-09-15">Concert Review: PiPaPo Kellertheater / Bensheim 09/15</a> first appeared on <a href="https://www.jazz-pistols.de">Jazz Pistols</a>.]]></content:encoded>
					
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		<title>Concert Review: Morgenjazz Lampertheim 08/15</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jazz Pistols]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 22 Aug 2015 13:43:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Concert Reviews]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>MORGENJAZZ: Publikum auf dem Lampertheimer Schillerplatz vom Trio um Gitarrist Stefan Ivan Schäfer restlos begeistert Jazz Pistols sorgen für Energiezufuhr Von unserem Redaktionsmitglied Uwe Rauschelbach LAMPERTHEIM. Die Hitze dieser Tage steckt uns allen in den Knochen. Da kann eine ordentliche Kraftzufuhr nicht schaden. Die Jazz Pistols verordnen sie uns mit ihrem Energy- Jazz gratis. Obendrein [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div title="Page 1">
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<p class="Schrift"><strong>MORGENJAZZ: Publikum auf dem Lampertheimer Schillerplatz vom Trio um Gitarrist Stefan Ivan Schäfer restlos begeistert</strong></p>
<p class="Schrift">Jazz Pistols sorgen für Energiezufuhr</p>
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<p class="Schrift">Von unserem Redaktionsmitglied Uwe Rauschelbach</p>
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<p class="Schrift">LAMPERTHEIM. Die Hitze dieser Tage steckt uns allen in den Knochen. Da kann eine ordentliche Kraftzufuhr nicht schaden. Die Jazz Pistols verordnen sie uns mit ihrem Energy- Jazz gratis. Obendrein noch mit guter Laune &#8211; obwohl sie selbst, gerade von einem Gig in Lübeck zurückgekehrt, ihren Akku wieder aufladen müssen.</p>
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<p class="Schrift">Doch kaum haben sie die Bühne auf dem Schillerplatz erklommen, spielt das Trio einen derart elektrisierenden Jazz, dass jeder Anflug von Müdigkeit umgehend verfliegt. In die Reihe &#8220;MorgenJazz&#8221; des &#8220;Südhessen Morgen&#8221; passen die Jazz Pistols wie der Kaffee zum Frühstück. Zwar lassen es Gitarrist Stefan Ivan Schäfer, Bassist Christoph Victor Kaiser und Schlagzeuger Thomas Lui Ludwig erst einmal ganz relaxt angehen; doch schon nach den ersten geruhsam dahingroovenden Takten legt Schäfer ein feuriges Solo hin, das auch hartgesottene Morgenmuffel in lebensfrohe Sonnenanbeter verwandelt.</p>
<p class="Schrift">Überhaupt ist dieser Gitarrist ein Phänomen. Er kann jazzig swingen wie Pat Metheny oder latinisiert rocken wie Santana. Und er beherrscht das Spiel auf der Elektrischen ebenso wie auf der Akustikgitarre. Permanent wechselt Schäfer zwischen Fingerpickung und Plektrum, oft balanciert er auf den Fußballen, die Knie gebeugt, den Oberkörper über sein Instrument gekrümmt &#8211; Ekstase, die sich in jeder Faser dieses Körpers äußert und in keiner Weise exaltiert wirkt.</p>
<p class="Schrift">MorgenJazz mit den Jazz Pistols in Lampertheim</p>
<p class="Schrift">Thomas Ludwig ist ein Kraftprotz am Schlagzeug. Gerne setzt er seine Muskeln ein, um das Publikum auf dem Schillerplatz mit zahlreichen solistischen Einlagen zu beeindrucken. Doch Ludwig ist eigentlich ein zartbesaiteter Drummer, der filigrane polyrhythmische Arrangements aus dem Ärmel schüttelt, als hätte er schon im Knabenalter nie etwas anderes gemacht.</p>
<p class="Schrift">Auch Bassist Kaiser ist an seinem Instrument ein König. Wie Gitarrist Schäfer wirkt er auf der Bühne bescheiden, unauffällig. Doch auf den sechs Saiten seines E-Basses legt Kaiser wilde Riffs hin, die er nicht nur mit den Fingern der rechten Hand zupft, sondern auch auf dem Steg antippt. Eine besondere Technik, die dem Sound der Pistols eine entscheidende Note gibt.</p>
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<p class="Schrift">Blindes Verständnis</p>
<p class="Schrift">Zudem passen die drei Musiker einfach gut zusammen und bauen auf ein blindes Verständnis, dass ihnen auch bei vertrackten, ungeraden und ständig wechselnden Rhythmen Halt gibt. Manchmal entwickeln sich über weite Strecken überraschende Arrangements, etwa im zweiten Set, wenn Stefan Schäfer an der Akustikgitarre ein ausgedehntes Solo spielt, das er erst am Ende mit dem Thema krönt: &#8220;Somewhere Over The Rainbow&#8221;.</p>
<p class="Schrift">Latin-Feeling kommt mit einer Bearbeitung von Chick Coreas &#8220;Spain&#8221; auf, doch die Jazz Pistols fühlen sich auch bei Weather Report zu Hause, bei allem eben, was den Jazz in Richtung Rock, Funk und andere Genres erweitert. Das Ganze wird garniert von den launigen Zwischenmoderationen des Schlagzeugers, der das Publikum mit süffisantem Mannemer Charme immer wieder amüsiert.</p>
<p class="Schrift">&#8220;Weltklasse&#8221;, finden etwa Christian Roux und Vasilis Velons, die am Morgen von Darmstadt zum Konzert nach Lampertheim gefahren sind. Ingenieur Roux kennt das Trio seit Jahrzehnten und verpasst so gut wie kein Konzert; Physiker Velons dürfte es ab sofort auch so gehen: Er hört die Pistols zum ersten Mal und ist restlos begeistert. Im Publikum sitzen etliche Jazz-Fans, die das Trio von Anbeginn begleiten. Maria und Mario Moritz aus Mannheim zum Beispiel, die davon beeindruckt sind, wie gut die drei Musiker ihr Handwerk verstehen. Der Sprung von der Baden- in die Spargelmetropole war für sie daher selbstverständlich. Jürgen Götz, der für die Lampertheimer Musiker-Initiative am Schlagzeug sitzt, nötigt vor allem das Spiel seines Kollegen Thomas Ludwig Respekt ab. Aber auch das &#8220;sensationelle Zusammenspiel&#8221; im Trio rühmt er in den höchsten Tönen.</p>
<p class="Schrift">Bei der Verabschiedung, der die Jazz Pistols noch eine krachende Zugabe folgen lassen, stellt &#8220;SHM&#8221;-Redakteur Bernhard Zinke mit großer Gewissheit fest: &#8220;Jetzt wissen Sie auch, was Energy-Jazz&#8221; ist. Das haben die Besucher des &#8220;MorgenJazz&#8221; zu diesem Zeitpunkt in der Tat schon längst verinnerlicht.</p>
<p class="Schrift">© Südhessen Morgen, Montag, 10.08.2015</p>
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		<title>Concert Review: Jazzclub Regensburg 09/11</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jazz Pistols]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 08 Sep 2011 19:37:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Concert Reviews]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Da bleibt nur eins: Die Ohren auf und durch Das erfolgreiche Fusion-Trio Jazz-Pistols hielt im Jazzclub sein Publikum in Atem.  REGENSBURG. Oh la la. Wenn es in der gerade begonnenen Saison so weitergeht, wie mit den Jazz-Pistols, müssen Regensburgs Jazzfans die Ohren anlegen. Das Trio aus dem südhessischen Heppenheim an der Bergstraße hat beim Jazzclub [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><b>Da bleibt nur eins: Die Ohren auf und durch</b></p>
<p>Das erfolgreiche Fusion-Trio Jazz-Pistols hielt im Jazzclub sein Publikum in Atem.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>REGENSBURG. Oh la la. Wenn es in der gerade begonnenen Saison so weitergeht, wie mit den Jazz-Pistols, müssen Regensburgs Jazzfans die Ohren anlegen. Das Trio aus dem südhessischen Heppenheim an der Bergstraße hat beim Jazzclub im Leeren Beutel einen – eigenartigerweise nur recht mäßig besuchten – Auftritt absolviert, bei dem die Gehörgänge richtig durchgepustet wurden. Mit der Leidenschaft eines kraftstrotzenden, zupackenden Bergmann-Teams fuhren sie ihre Instrumente – Gitarre, Bass, Schlagzeug – aus und in ein Soundgalaktikum ein, das den Zuhörern kaum eine Atempause gönnte. Einmal in den intergalaktischen Sturm zwischen Fusion, Funk und anderen musikalisch-stilistischen Zutaten hineingeraten, blieb nur noch: Ohren auf und durch. Und es lohnte sich. Mit oft abrupt schnellen Wechseln von meist ungeraden Metren, komplexen Harmonien und funkensprühenden Soli – vorrangig des vorwärtsdrängenden Gitarristen Stefan Ivan Schäfer – schufen sie eine Klangfülle und -dichte, die ihresgleichen sucht. Selbst wenn „Ivan“, wie Drummer Thomas Lui Ludwig in seiner launigen Moderation den Bandkollegen vorstellte, einmal einen balladenhaft ruhigen Einstieg für ein Vorspiel wählte, beim Hauptthema im Triospiel angelangt, durften die beifahrenden Zuhörer gleich wieder Sicherheitsgurte anlegen.</p>
<p>Es sind eigene Stücke, die die Pistol“ vorrangig von ihrem jüngsten Album „Superstring“ vorstellten. Ergänzt durch einige Covers von Jaco Pastorius und Chick Corea, frühen Helden der Fusionmusic. Seit Veröffentlichung in diesem Frühjahr ist die coole Produktion in den US-Charts bis auf Rang 12 gestiegen und in Deutschland für die Vierteljahresliste der deutschen Schallplattenkritik nominiert worden.</p>
<p>Ein Erfolg, der hart erarbeitet worden ist. Immerhin existiert die Band, die mit Christoph Victor Kaiser am sechssaitigen E-Bass einen gleichermaßen feinfühlig wie stoisch groovenden Virtuosen besitzt, seit über 16 Jahren. Dabei reichen ihre galaktischen Tentakel weit über das Retro-Genre Fusion hinaus. Für Schauspieler Uwe Ochsenknecht bildet das Trio den Kern einer krachenden Bluesrock-Band.</p>
<p>Krachen kann es zwar auch mal kurz und heftig bei den „Pistols“, allerdings als Ausnahme. Soundmäßig dominiert ein energiereiches, schnelles musikalisches Muskelspiel, das Grobschlächtigkeiten eher in Songtiteln wie „The Old Fart“ transportiert. Was verbal bei „Lui“ Ludwig auch mal ein wenig daneben geht, macht der Schlagzeuger mit der Bodybuilderfigur musikalisch wieder wett. Sein Spiel entspricht dem athletischen Aussehen. Hier ist ein kraftvoller Hauer am Werk, der seine Sticks hält, wie man es sich bei Homer Simpson vorstellen kann, aber dennoch um keine Feinheit, keine polyrhythmische Wendung verlegen ist. „Ivan“ dagegen tobt sich aus, lässt seine Gitarren hämmern, jaulen, wie ein Keyboard pfeifen, wie einst Pat Metheny echoen oder kurz und trocken knacken. Mit dieser pulsierenden Energie liegen die „Pistols“ manchmal näher am Rock, als am Jazz – aber was sagt das schon.</p>
<p>Gegen Ende des Konzertes hätte man sich auch mal weniger Jungs-kraftmeierei und leisere Sound vorstellen können. Das aber passt wohl (noch) nicht ins Selbstbild des Trios. Vielleicht hilft es, in alten Platten zu kramen und sich eines der ersten erfolgreichen Jazzrock-Trios Deutschlands, Giger-Lenz-Marron, aus fast schon historischer Warte anzuhören?</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Von Michael Scheiner, MZ</p>
<p>26. September 2011</p>The post <a href="https://www.jazz-pistols.de/concert-review-jazzclub-regensburg-09-11">Concert Review: Jazzclub Regensburg 09/11</a> first appeared on <a href="https://www.jazz-pistols.de">Jazz Pistols</a>.]]></content:encoded>
					
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		<title>Concert Review: Düsseldorfer Jazzralley 06/11</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jazz Pistols]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 22 Jun 2011 13:52:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Concert Reviews]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Jazz Pistols im Kommödchen &#8211; Fusion der Extraklasse Düsseldorf, 11.6.2011 &#124; Ihre Live-CD aus dem Jahre 2005 gehört mittlerweile in jede gut sortierte Jazzsammlung, mit der neuen CD &#8220;Superstring&#8221; haben sie es in nur 4 Wochen auf den 12. Platz der US-Jazz-Charts geschafft. Die Jazz Pistols. Am Freitagabend spielte das Trio aus und aus der [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Jazz Pistols im Kommödchen &#8211; Fusion der Extraklasse</p>
<p>Düsseldorf, 11.6.2011 | Ihre Live-CD aus dem Jahre 2005 gehört mittlerweile in jede gut sortierte Jazzsammlung, mit der neuen CD &#8220;Superstring&#8221; haben sie es in nur 4 Wochen auf den 12. Platz der US-Jazz-Charts geschafft. Die Jazz Pistols.<br />
Am Freitagabend spielte das Trio aus und aus der Gegend um Mannheim im Rahmen der Düsseldorfer Jazzrally im Kommödchen in der Düsseldorfer Altstadt. Und die, die um Mitternacht das Glück hatten einen Platz in dem kleinen schnuckligen Saal zu kommen, erlebten wohl einen der Höhepunkte der diesjährigen 19. Düsseldorfer Jazzrally.<br />
Während draußen, wie üblich, der Mob tobte zelebrierten Ivan Schäfer [E-Gitarren], Christoph Victor Kaiser [ Bass] und Thomas Lui Ludwig [Drums] bis kurz nach 2 Uhr ihren sensationellen Fusion-Jazz. Das Publikum war völlig begeistert und forderte sie nicht nur lautstark, sondern bekam auch noch zwei Zugaben oben drauf.<br />
Locker und äußerst sympathisch spielte das Trio größtenteils Stücke von der neuen CD, aber auch Stücke ihrer bereits 3 anderen Studio-CDs. Darunter Wayne Shorter&#8217;s &#8220;Palladium&#8221;, &#8220;Chick San&#8221; eine Adaption des Chick Corea Klassikers &#8220;Spain&#8221; und &#8220;Berns Rotation&#8221;, eine Hommage auf die Musik Leonard Bernsteins.<br />
Und sie können es nicht lassen &#8211; selbst bei Balladen. Ihre Musik ist immer druckvoll, mit komplexen Grooves, dabei melodisch und technisch höchst anspruchsvoll und abwechslungsreich, aber dennoch extrem eingängig. Somit haben die Jazz Pistols mal wieder bewiesen, dass sie zu den ganz ganz großen, erstklssigen Jazzformationen in Deutschland gehören.<br />
Wer nun neugierig geworden ist: Demnächst erscheint die zweite Live-DVD. Zu beziehen unter http://www.shop.jazz-pistols.de/<br />
Text &amp; Fotos: bz</p>The post <a href="https://www.jazz-pistols.de/live-duesseldorfer-jazzralley-06-11">Concert Review: Düsseldorfer Jazzralley 06/11</a> first appeared on <a href="https://www.jazz-pistols.de">Jazz Pistols</a>.]]></content:encoded>
					
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		<title>Concert Review: Jazzkeller Minden 05/11</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jazz Pistols]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 22 May 2011 13:48:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Concert Reviews]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Jazz-Rock-Melange mit edlen Zutaten Jazz Pistols stellen Stücke der neuen CD vor VON ROLF GRAFF Minden (rgr). Energy-Jazz nennen die Jazz Pistols ihren Stil &#8211; und besser kann man den auch kaum beschreiben. Da paaren sich anspruchsvoller, virtuos gespielter Jazz-Rock mit rockender Rotzigkeit und Punk-Attitüde. Die Jazz Pistols haben ihren eigenen Weg gefunden, Jazz und [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Jazz-Rock-Melange mit edlen Zutaten<br />
Jazz Pistols stellen Stücke der neuen CD vor<br />
VON ROLF GRAFF</p>
<p>Minden (rgr). Energy-Jazz nennen die Jazz Pistols ihren Stil &#8211; und besser kann man den auch kaum beschreiben. Da paaren sich anspruchsvoller, virtuos gespielter Jazz-Rock mit rockender Rotzigkeit und Punk-Attitüde.</p>
<p>Die Jazz Pistols haben ihren eigenen Weg gefunden, Jazz und Rock kraftvoll zu vereinen. Energy-Jazz nennen sie ihren Stil, der auch besser kaum zu beschreiben ist.</p>
<p>Viele der nun im Mindener Jazz Club gespielten Stücke entstammen der gerade erschienen CD &#8220;Superstring&#8221; und beweisen auch die Kompositionsfähigkeit der Band. Trotz aller harmonischen Komplexität besitzen die meisten Titel eine feste Songstruktur und ansprechende melodische Ideen, die auch beim ersten Hören zünden und trotz ungerader Takte ist der Groove der Band packend und durchgehend. &#8220;Old Fart&#8221; beginnt spanisch, &#8220;Three Views of a Secret&#8221; zeigt auch die ruhige Seite der Band und &#8220;Chick San&#8221; erinnert an Chick Corea und zitiert auch einige seine Kompositionen. Von ihm stammt auch &#8220;Spain&#8221;, dem die Jazz Pistols noch neue Aspekte beifügen können, was auch für ihre Interpretation von Bela Flecks &#8220;Sex in a Pan&#8221; gilt.</p>
<p>Gitarrist Stefan Ivan Schäfer setzt nicht ausschließlich auf den unverfälschten Gitarrenton und moduliert ihn oft durch digitale Effekte, deren Klang manchmal schnell wechselt. Ebenso abwechslungsreich ist auch seine Spieltechnik. Er kombiniert Akkorde und Melodiespiel, spielt mit Plektrum oder nur mit den Händen, die sich auch mal gemeinsam tappend auf dem Griffbrett bewegen. Gleiches gilt auch für den Bassisten Christoph Victor Kaiser, der neben kraftvollen Tiefbass-Linien auch mit Akkorden, Doppeltönen, Slap- und auch Zwei-Hand-Tapping-Technik fasziniert, bei der er gleichzeitig kräftige Riffs in den tiefen und kluge Melodiebögen in den höheren Registern spielt.</p>
<p>Schlagzeuger steht im Mittelpunkt</p>
<p>Ungewöhnlich ist, dass der Schlagzeuger Thomas Lui Ludwig in jeder Beziehung im Mittelpunkt steht. Er bestimmt das Klangbild der kraftvollen Rock-Jazz-Mixtur, spielt unglaublich schnell, auch mit den Pedalen, voller Kraft, auf den Punkt, druckvoll wie ein Top-Rockdrummer und trotzdem noch mit dem Blick für Filigranes, überraschende Breaks, schnelle gegentaktige Muster. Sein humorvollen Ansagen haben zudem großen Unterhaltungswert. Der Gesamtklang der Gruppe ist dicht und abwechslungsreich und hinterlässt die Zuhörer manchmal fast atemlos. Das Publikum gibt reichlich Zwischenapplaus und bekommt als Zugabe noch mitreißende Interpretationen der bekannten Weather Report Titel &#8220;Teen Town&#8221;, &#8220;Birdland&#8221; und &#8220;Palladium&#8221;.</p>The post <a href="https://www.jazz-pistols.de/live-jazzkeller-minden-05-11">Concert Review: Jazzkeller Minden 05/11</a> first appeared on <a href="https://www.jazz-pistols.de">Jazz Pistols</a>.]]></content:encoded>
					
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		<title>Concert Review: Altes E-Werk Heppenheim 02/11</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jazz Pistols]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 22 Feb 2011 14:01:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Concert Reviews]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Energy Jazz heizt Zuhörern ein Forum Kultur: &#8220;Jazz Pistols&#8221; stellen vor begeisterten Gästen im alten E-Werk in Heppenheim neues Album vor HEPPENHEIM. Seit 15 Jahren stehen die drei Mitglieder der &#8220;Jazz Pistols&#8221; Stefan Ivan Schäfer, Christoph Victor Kaiser und Thomas &#8220;Lui&#8221; Ludwig gemeinsam auf der Bühne. Am Samstagabend begeisterten sie die Zuhörer im alten E-Werk [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p class="Schrift"><strong>Energy Jazz heizt Zuhörern ein</strong></p>
<p class="Schrift">Forum Kultur: &#8220;Jazz Pistols&#8221; stellen vor begeisterten Gästen im alten E-Werk in Heppenheim neues Album vor<br />
HEPPENHEIM.</p>
<p class="Schrift"><span class="Schrift-klein">Seit 15 Jahren stehen die drei Mitglieder der &#8220;Jazz Pistols&#8221; Stefan Ivan Schäfer, Christoph Victor Kaiser und Thomas &#8220;Lui&#8221; Ludwig gemeinsam auf der Bühne. Am Samstagabend begeisterten sie die Zuhörer im alten E-Werk in Heppenheim. Foto: Lutz Igiel</span></p>
<p class="Schrift">Ein Motor der rund läuft, der dynamisch ist, weil er bei unterschiedlichen Drehzahlen eine gute Figur macht, mit Elastizität und guter Beschleunigung. Die treibende Kraft hinter den Jazz Pistols, die sich am Samstag bei Forum Kultur Jazz im alten E-Werk präsentierten, ist ein solcher musikalischer Motor.<br />
Angetrieben von &#8220;Energy Jazz&#8221;, wie die Pistols ihre musikalische Richtung nennen, bringt der Motor des Trios die Gäste in Fahrt. Die Jazz Pistols sind Stefan Ivan Schäfer (Gitarre), Christoph Victor Kaiser (Bass) und Thomas &#8220;Lui&#8221; Ludwig (Drums). In dieser Formation stehen die Jazz Pistols seit Jahren auf der Bühne und haben ihre Les- und Spielart des &#8220;Energy Jazz&#8221; entwickelt.<br />
Hintergrund<br />
Seit mehr als 15 Jahren gibt es die &#8220;Jazz Pistols&#8221;. Als Formation aus der Region haben sie den melodischen, schnellen &#8220;Energy Jazz&#8221; populär gemacht. Fünf CDs hat die Formation veröffentlicht, darunter eine Live-CD. Zuletzt folgte die Einspielung &#8220;Superstring&#8221; (2010).</p>
<p class="Schrift">In der Verschmelzung des Jazz mit harten Rock-Rhythmen steckt ungeahntes Potential einer als betagt geltenden Musiksparte, die dadurch ihren Charakter verändert, aber nie verleugnet. So konnten die Pistols auch junge Besucher in das alte E-Werk nach Heppenheim locken, was anderen Jazz-Formationen nicht zu gelingen vermag.<br />
Mit ihrer Interpretation eines melodischen Jazz, der von dominanten Drums und einer variablen Rhythmusgitarre geprägt wird, verleihen die Jazz Pistols dem Jazz ein modernes Kleid. Das ist zum Markenzeichen und Gütesiegel der Pistols geworden. Die Jazz Pistols wären nicht die Jazz Pistols, würden sie nicht jedem Stück ein eigenes Gepräge geben.<br />
Selbst in ruhigen Momenten, die sich im Konzert bisweilen einstellen, liegt noch immer genug Feuer, um die Stücke Jazz Pistols-gemäß aufzupeppen. Schäfer, Kaiser und Ludwig haben dies auch auf ihrem fünften CD-Projekt &#8220;Superstring&#8221; bewiesen, die das Trio eingespielt hat.</p>
<p class="Schrift">Das sich die Arbeit gelohnt hat, bewiesen die Fans der Jazz Pistols am Samstagabend. Sie waren aus Heppenheim und der Region in das alte E-Werk gekommen, um die Pistols live zu erleben. So sehr sich deren Qualitäten auf einer CD zeigen, so sehr ist das Trio auch eine Live-Band.<br />
Seit Wiederauflage der Sparte Jazz bei Forum Kultur vor einigen Jahren haben sich die Jazz Pistols als fester Programmpunkt im Saisonverlauf etabliert. Einmal als Abschluss oder Sonderkonzert, einmal als regulärer Programmpunkt inmitten der Saison, zeigen die Jazz Pistols in Nachbarschaft großer Namen, das Jazz in der Metropolregion seinen Platz hat.<br />
Gewohnt leger moderierte am Samstag Thomas Ludwig, der das Mikrofon und damit die Macht hat. Ludwig nutzt sie schamlos aus, plaudert ohne Unterlass, oft genauso lange wie die Jazz Pistols vorher gespielt haben. Dafür lieben ihn die Fans.<br />
Zwischen den temperamentvollen Stücken gibt es dem Publikum und auch den Akteuren auf der Bühne Zeit, durchzuschnaufen. Zumindest ein wenig. Dass Ludwig, Kaiser und Schäfer auf der Bühne der Schweiß rinnt, besonders viel an den Drums, wertet Ludwig als gutes Zeichen. Das Publikum im Saal könne es ruhiger angehen lassen, versichert er.<br />
Weitgehend beherzigten sie diesen Ratschlag auch. Dem Rhythmus der Musik konnten sich einige dennoch nicht entziehen, &#8220;Energy Jazz&#8221; von den Jazz Pistols zieht auch bei den Zuhörern Bewegungsdrang nach sich. Auch das kann Thomas Ludwig, Christoph Victor Kaiser und Stefan Ivan Schäfer als Messkriterium für einen gelungenen Jazz-Abend gelten.</p>
<p class="Schrift">21. Februar 2011 | lev &#8211; <span class="Schrift">Darmstädter Echo</span></p>The post <a href="https://www.jazz-pistols.de/live-altes-e-werk-heppenheim-02-11-2">Concert Review: Altes E-Werk Heppenheim 02/11</a> first appeared on <a href="https://www.jazz-pistols.de">Jazz Pistols</a>.]]></content:encoded>
					
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		<title>Concert Review: Altes E-Werk Heppenheim 02/11</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jazz Pistols]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 22 Feb 2011 13:56:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Concert Reviews]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die rockigen Farben des Jazz Konzert &#8211; Die &#8220;Jazz Pistols&#8221; stellen im Alten E-Werk in Heppenheim ihr neues Album &#8220;Superstring&#8221; vor Heppenheim: Mit &#8220;Fusion&#8221; bezeichnen Jazz Musiker seit drei Jahrzehnten die Tednenz sich der Formensprache der Rock-Musik anzunähern. Die &#8220;Jazz Pistols&#8221; sind heute eine der international meistgefragtesten deutschen Bands dieses Genres. Das Trio entstand vor [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Die rockigen Farben des Jazz</p>
<p>Konzert &#8211; Die &#8220;Jazz Pistols&#8221; stellen im Alten E-Werk in Heppenheim ihr neues Album &#8220;Superstring&#8221; vor</p>
<p>Heppenheim: Mit &#8220;Fusion&#8221; bezeichnen Jazz Musiker seit drei Jahrzehnten die Tednenz sich der Formensprache der Rock-Musik anzunähern. Die &#8220;Jazz Pistols&#8221; sind heute eine der international meistgefragtesten deutschen Bands dieses Genres. Das Trio entstand vor 15 Jahren als Teil der Band von Uwe Ochsenknecht und hat zwischenzeitlich 35 Länder bereist. Weil der Bassist in Heppenheim geboren ist, kommen sie alljährlich für einen Auftritt in seine Heimat. So präsentierte am Samstag das &#8220;Forum Kultur&#8221; die &#8220;Jazz Pistols&#8221; im ausverkauften &#8220;Alten E-Werk&#8221; am Heppenheimer Bahnhof.<br />
Bei &#8220;Gitarre, Bass, Schlagzeug&#8221; denkt man zunächst an die legendäre &#8220;Experience&#8221; von Jimi Hendrix. Mit genau dieser kreischenden Wah-Wah-Gitarre über einem treibenden Beat überrascht das Terzett tatsächlich bei Titeln wie &#8220;Three Views Of A Secret&#8221; (drei Ansichten eines Geheimnisses). Aber das ist nur eine der vielen Facetten der Formation. Im gleichen Stück kommt uns die Gitarre plötzlich zuckersüß, bis sie von einem mehrstimmigen Bass-Solo in die Begleiter-Rolle gedrängt wird &#8211; Szenenapplaus, wie so oft an diesem Abend.<br />
Fast alle Kompositionen stammen von Stefan Ivan Schäfer. Er gilt als einer der schnellsten Gitarreros der Welt und hat keine Berührungsängste mit moderner Elektronik: Klang er gerade noch nach spanischem Flamenco, triggert seine Gitarre im nächsten Augenblick streicherähnliche Flächen aus dem Synthesizer. Begleitet wird er dabei von den Solisten Thomas Lui Ludwig und Christoph Victor Kaiser, der seinen sechssaitigen Bass wie ein ganzes Orchester zu gebrauchen versteht. Immer wieder dreht man erstaunt den Kopf zu ihm, weil eine virtuose Gitarre erklingt, obwohl Ivan die Hände in den Taschen hat.<br />
Die Klangvielfalt des Gitarristen scheint von Pat Metheney bis Roger Waters an alle Größen der Rockgeschichte erinnern zu wollen. Dabei vermeidet er Klischees und verblüfft das Publikum nach einem ausgreifenden Schlagwerksolo mit einem melancholischen Alleingang unter dem Titel &#8220;Rubicon&#8221; &#8211; was allerdings nicht weniger bejubelt wird. Doch im Handumdrehen klingen alle drei wieder wie aus einem Guss.<br />
Oftmals lassen sich die Zuhörer durch Reminiszenzen an romantische Ohrwürmer auf eine falsche Fährte locken &#8211; aber nur bis das Schlagwerk einsetzt. Lui Ludwig, der mit launigen Ansagen durch das Programm führt, gilt als einer der vielseitigsten Rock-Schlagwerker, kommt auch bei hakeligen Rhythmen nicht aus der Ruhe und trommelt mit den Füßen seinbar völlig unabhängig von dem, was die Hände mit den Stöcken tun. Er präsentiert am Samstag mehrere schweißtreibende Solopassagen, und so, wie er dabei umjubelt wird, könnte er fast den Abend alleine bestreiten.</p>
<p>Das Album:<br />
Die CD &#8220;Superstring&#8221; erscheint am 21. März bei &#8220;Cherrytown Records&#8221;, ist aber schon jetzt über www.jazz-pistols.de erhältlich.</p>
<p>21. Februar 2011 |Marc Mandel &#8211; Darmstädter Echo</p>The post <a href="https://www.jazz-pistols.de/live-altes-e-werk-heppenheim-02-11">Concert Review: Altes E-Werk Heppenheim 02/11</a> first appeared on <a href="https://www.jazz-pistols.de">Jazz Pistols</a>.]]></content:encoded>
					
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