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Three on the Floor Three on the Moon Special Treatment live - CD live - DVD Superstring

 

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Drums&Percussion - 03/02: PLATTE DES MONATS
Mit ihrem dritten Album "Special Treatment" liefern die drei Jazz Pistols eine wahrlich tolle Platte ab. Seit einigen Jahren widmen sich Ivan Schäfer/Gitarre; Christoph V. Kaiser/Bass sowie Lui Ludwig/Schlagzeug dem Jazzrock - und haben dabei mittlerweile ihren ganz eigenständigen Stil gefunden. Im eigenen Studio wurde dieses Album eingespielt, selbst produziert - und es spiegelt Spielfreude und Virtuosität zugleich wieder. Die Arrangements sind locker gehalten, jeder brilliert mal als Solist, und die Musik wird nie langweilig. Die Drei sind eingach ein optimales Team, verstehen es, sich zu ergänzen und anzuspornen und grooven in Perfektion. Mit Sicherheit das beste Jazzrock-Projekt in unseren Breitengraden, auf internationalem Standard und live zudem noch eine Spur unterhaltsamer, weil man es geschickt versteht, das hohe Niveau der Musik mit gutem Entertainment zu kombinieren. "Special Treatment" katapultiert die Jazz Pistols wohl endlich an die europäische Spitze des Genres Jazzrock - und verdient haben es die Drei allemal. (Heinz Kronenberger)

a Jazzpodium - 03/02:
...Ganz anders die Jazz Pistols. Dieses Trio, bestehend aus deutschen Studiomusikern, die sich im Umfeld von Chaka Khan bis Uwe Ochsenknecht durchs musikalische Leben schlagen, hat seine hörbaren Wurzeln im Rhythm&Blues, atmet einen harten Funky Stuff und klingt in seinem suggestiven Gestus kraftvoll, beinahe radikal. Stefan Ivan Schäfer, g. Christoph V. Kaiser, b. und Thomas Lui Ludwig, dr. geht es auch nicht um die kollektive Erfindung eines "New Thing". Als Vollblutmusiker scheinen sie ganz einfach an ihren Instrumenten über sich hinauszuwachsen. Jede Komposition, bis hin zu Wayne Shorters "Palladium", ist für sie eine hörbar spannende Herausforderung, jeder Akt der Spontaneität reinste Freude. (Jörg Konrad)
a Jazzthing - 03/02:
Die Jazzpistolen schießen scharf auf Ihrer dritten Platte. Die drei Pistoleros Stefan Ivan Schäfer(Gitarre), Thomas Lui Ludwig (Drums) und Christoph V. Kaiser (Bass) lassen in ihrer Musik die Rhythmen ordentlich grooven und packen sie mit kreischenden Gitarrensoli, vielschichtigen Schlagzeugbeats und souveränen und pulsierenden Baßläufen randvoll. Fingerfertigkeit ist bei diesem dynamischen und kongenialen Jazzrock nahezu Pflicht, der Funk mischt sich sowieso hinzu, und so wackelt der Kopf beim Zuhören fast automatisch. Der powervolle Dreier kann es aber auch eine Spur leiser und zurückgenommen, ja fast akustisch. Die viel Positivität ausstrahlende Spielfreude aber bleibt in jeder Lage immer spürbar, der Sinn für packende Songs und Songaufbau ebenfalls. So macht der Begriff Fusion richtig Spaß. (Christoph Giese)
  Takt - 03/02:
Dem kleinen aber feinen Label Lipstick gelingt dieses Kunststück immer wieder. Diesmal stecken sie fast schüchtern die neue Scheibe vom Trio Jazz Pistols in die Post, nur dass ich sie bekommen sollte. Also Lipsticker, ihr habt gut daran getan, mir dies rhythmische Meisterleistung zuzuschicken. Knackige Gitarrenakkorde zerhackstückeln die Ohren, der Bass will es wissen und verzaubert den vorgeführten Jazzrock zu einem dunklen Allerlei aus Teufels Küche. Dann gibt es noch mörderischen Groove, atemberaubendes Schlagzeug und pulsierendes Irgendwas. (Thomas Behlert)
  Gitarre&Bass - 03/02:
Seit 5 Jahren arbeiten Gitarrist Ivan Schäfer, Drummer Lui Ludwig und Bassist Christoph V. Kaiser zusammen: JAZZ PISTOLS nennen sie sich, und bisher lieferte das Trio knackigen Fusion mit starken Rock-Potenzial. "Special Treatment" (challenge/Lipstick) das dritte Album der Formation, konzentriert sich auf die jazzigen Qualitäten, liefert wunderschöne Balladen, eine sehr intelligent & individuell gestaltete Coverversion von Wayne Shorters "Palladium" (vom Weather-Report-Album "Heavy Weather") - und trotzdem bleibt die Musik funky & offen. Ein sehr runder, präsenter, cleaner Gitarrenton - der ist eindeutig Ivan Schäfers Stärke - ein absolut musikalischer, die Band tragender Bass, und ein Schlagzeuger, der weiß, dass Virtuosität auch in der Begleitug Sinn machen kann. Diese Band hat einen Sprung nach vorn gemacht. (Lothar Trampert) Karlsruher Kurier - 01/02: "Also irgendwann möchte man die Jazz Pistols - alias Ivan Schäfer (gitarre), Lui Ludwig (Drums) und Christoph Victor Kaiser (Bass) schon mal persönlich erleben. Ihre neue CD erweckt nämlich hörbar den Eindruck, als ob das live erst recht abgeht: Langgezogene Gitarrensoli, raffiniert verschleppt Tempi und das alles auf dem soliden Fundament von Bass und Schlagzeug. Musikalisch ist das eine ganz eigenwillige Mischung: Klingt jazzig, aber rhythmisch ungemein treibend und wenn der Bassist dann seine langen Läufe dagegensetzt ist die Fusion perfekt. Nach ihrem letzten Album "3 on the moon" dacht man schon, dass hier keine Steigerung mehr möglich ist. Es geht aber doch! - hgk
a Mannheimer Morgen - 01/02: Musikalisches Kraftpaket mit Gefühl für Romantik
JAZZ: Über die neu erschienene CD "Special Treatment" der Heppenheimer Fusion-Gruppe Jazz Pistols
Von unserem Redaktionsmitglied Georg Spindler
Peitschende Gitarren-Riffs, wuchtige Bass-Fundamente, brachiale Schlagzeug-Hiebe: Auch auf der neuen, dritten CD der Jazz Pistols kommt der Sound der Heppenheimer Fusion-Gruppe beeindruckend massig und kraftvoll daher. Das Album, unter dem Titel "Special Treatment" auf dem Label Lipstick Records erschienen, ist ihre bislang beste Produktion.
Schon die prächtig gelungene Eröffnungsnummer "Special Treatment", das spannungsvoll vertrackte Titelstück der CD, stimmt eindrucksvoll auf das Opus ein: Da bieten die Jazz Pistols in zwei Minuten mehr Rhythmus- und Tempowechsel als eine gewöhnliche Punkband im Verlauf ihrer ganzen Karriere. Gitarrist Stefan Ivan Schäfer zündet mit explosiver Heavy-Metal-Pyrotechnik ein ideensprühendes Feuerwerk, in dem er Klangsplitter von Eddie van Halen, Jimi Hendrix und Jim Hall verschmilzt; eine heiße Sache.
Dazu lässt Christoph Kaiser seinen Elektrobass derart sonor brummeln und beben, dass man meinen könnte, er habe armdicke Stahltaue als Saiten aufgezogen. Und Thomas Lui Ludwigs donnernde Trommelfolgen klingen so hart wie eine prasselnde Steinlawine. Kaum zu glauben, dass er als Drummer der Jule Neigel Band bekannt geworden ist.
Muskulöse Kraft und berstende Energie sind wichtige Qualitäten im Spiel der Jazz Pistols. Noch entscheidender aber ist das Gruppen-Gefühl des Trios, das fast schon telepathisch aufeinander eingestimmt ist. In jedem Moment spürt man den Spaß am Zusammenspiel, am Sich-Einmischen, Mitspielen, Aufeinander-Reagieren. Allein, mit welcher Virtuosität und Variationslust Ludwig in dem grandiosen "Odd Blues" (im 14/8 Takt!) als Begleiter agiert, ist ein Glanzpunkt der Platte: Während Schäfer auf einem gitarristischen Soloflug davonschwebt, sorgt der Drummer im Hintergrund für aufregende Turbulenzen: Rhythmen umschichtend, Zäsuren verschiebend, Schwerpunkte verlagernd.
Bei aller Furiosität hat sich das Trio aber auch ein jazztypisches Gefühl für Romantik bewahrt. So überrascht Schäfer, zum ersten Mal bei seinen Platten-Einspielungen, mit akustischen Zupfklängen. Auf dem exotisch angehauchten "Borderline" entfaltet er sein vielleicht schönstes Solo: lyrisch, fein ziseliert, erinnernd an Flamenco- und Barockmusik. Er verbreitet dabei jene Lagerfeuer-Intimität, die seit Pat Metheny zum guten Ton in der Fusion-Musik gehört. Dass Schäfer aber auch, etwa in der erdigen Funknummer "Bugs", in schrillsten Zahnbohrer-Frequenzen durch die Harmonien brausen kann, zeigt, welche Bandbreite die Jazz Pistols beherrschen - auch mit ihrem dritten Album haben sie ihr Pulver noch längst nicht verschossen."
  Sticks - 01/02: "Mit ihrer Debüt-CD "3 on the Floor" hatte das Mannheimer Trio noch Bodenkontakt, auf ihrer zweiten CD "3 on the Moon" unternahmen sie einen musikalischen Ausflug in "abgehobene Sphären", und jetzt sind die Drei wieder zurück, um mit ihrem Drittling ein "Special Treatment" abzugeben. Auch auf diesem neuen Tonträger bieten die drei exzellenten Musiker wieder einen eindrucksvollen Mix aus Jazzrock, Fusion und Crossover. Die CD beinhaltet neun Titel welche zumeist aus der Feder von Gitarrist Stefan Ivan Schäfer und Six-String-Bassist Christoph Victor Kaiser stammen. Lediglich bei "Vix 9" von Victor Wooten und "Palladium" von Wayne Shorter hat man sich an fremdes Material gewagt, herausgekommen sind dabei zwei eindrucksvolle und durchaus eigenständige Cover-Versionen. Dritter im Bunde ist Drummer Thomas "Lui" Ludwig, den man ansonsten noch auf dem Schlagzeughocker bei Jule Neigel, Uwe Ochsenknecht oder Chaka Khan erleben kann. Lui stellt auf "Special Treatment" erneut unter Beweis, dass er zu den herausragenden deutschen Drummern zählt, denn nur wenige spielen hierzulande so transparent und virtuos auf technisch höchstem Niveau. Bei der Auswahl der Songs haben die Jazz Pistols ein gutes Händchen bewiesen, denn hier reihen sich sowohl solistisch geprägte Tracks an eher ruhige und klar strukturierte Melodien und lyrische Passagen. Wie bereits bei den vorherigen Alben sollte auch hier wieder darauf verwiesen werden, dass weder ein zweiter Gitarrist noch ein Keyboarder mit von der Partie sind, auch wenn die CD so klingt als ob. Der Eindruck entsteht einzig durch eine spezielle Tapping-Technik auf dem Bass und über per Fußpedal getriggerte Keyboard-Sounds vom Bassisten. Zu dieser bestens gelungenen Platte kann man den Jazz Pistols einfach nur gratulieren und ihnen ein aufgeschlossenes Publikum wünschen." (BK)