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Three on the Floor Three on the Moon Special Treatment live - CD live - DVD Superstring

 

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Jazzpodium - 10/99: "Gott sei Dank, es gibt sie noch! Deutschlands bestes Fusion-Trio ließ sich für das Foto des Erstlingswerkes "3 On The Floor" noch ins All schießen, zeigt sich aber jetzt auf dem Nachfolger "3 On The Moon" sicher auf dem Erdtrabanten gelandet. Doch Mondlandung hin oder her, stilistisch haben sich Gitarrist Stefan Schäfer, Bassist Christoph Kaiser und Drummer Thomas Ludwig kaum von ihrem Debüt entfernt. Die drei bleiben erdverbunden: Rock-Jazz-Nummern wie beispielsweise "Moby Dick" sind auch viel zu schwer um abzuheben. Die Erwartungshaltung der Fusionjünger wird also voll befriedigt, es dominieren fette Bässe, wuchtige Drums und flinke Gitarren. Aber wo andere Band aufgeblasenen Perfektionismus pflegen, setzen die Jazz Pistols erneut auf Witz, Frische und Spontanität. Man beachte nur die Fremdkompositionen: Die Bearbeitung von Chick Coreas "Spain" geht ab wie eine Rakete, Bela Flecks "Blues for Gordon" groovt schwerelos schön, und die kurzweilige Version des Weather-Report-Klassikers "Birdland" scheint nicht von dieser Welt zu sein.
Allen anderen sind die Jazz Pistols mit "3 On The Moon" mal wieder um Lichtjahre voraus."

 

Bass Professor - 04/99: "Das Fusion-Trio Jazz Pistols, unbestrittene Shootingstars der deutschen Jazz-Szene, legen ihren zweiten Tonträger vor. Beachtlich: Eine Steigerung der musikalischen Leistung gegenüber dem (auch schon guten) Vorgängeralbum ist deutlich herauszuhören. Die Jazz Pistols klingen dichter und tighter als noch auf "3 On The Floor". Schon der Opener "Moby Dick" macht eingentlich alles klar. Sehr melodiös ist "Blues for Gordon" (Track 2). Fazit: Diese Band wird mit "3 On The Moon" definitiv weiter steigen."

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Mannheimer Morgen - 10/99: Sanfte Ruhe und wilder Sturm
"Mit ihrem neuen Album "3 On The Moon" (Lipstick/EFA) haben sich die drei Jazz Pistols in der Tat in himmlische Höhen katapultiert. Präsentierten sich die Musiker aus der Rhein-Neckar-Region auf ihrem gelungenen Debüt "3 On The Floor" vor zwei Jahren als hoffnungsvolle Fusion-Newcomer, so etablieren sie sich mit ihrer aktuellen Scheibe als europäische Spitzen-Band.
Der kraftvolle, energiegelandene Power-Jazzrock des Trios klingt auf "3 On The Moon" noch weitaus dichter, praller und machtvoller als auf dem Erstling. Das Zusammenspiel von Stefan Ivan Schäfer (Gitarre), Christoph Victor Kaiser (Bass) und dem als Drummer der Jule Neigel Band bekannten Thomas Lui Ludwig (Schlagzeug) ist traumwandlerisch sicher - egal ob es sich um vertrackte Unisono-Passagen wie in Chick Coreas Klassiker "Spain" handelt oder um komplexe gegenläufige Melodie-Strukturen wie bei dem "Blues for Gordon" von Bela Fleck.
Die eigenen Stücke des Trios wirken nun mehr wie aus einem Guss, entfalten ein facettenreiches Spektrum: Von aggressiven, peitschenden Riff-Nummern, wie dem von Led Zeppelin beeinflussten Kracher "Moby Dick", über sanft voranfließende Balladen ("Man In The Woods") und wunderbar entspannt dahinschaukelnde Latin-Grooves ("Mystic Train") bis hin zu songartigen poppigen Ohrwurm-Themen ("Happy Hour").
Schäfer besticht durch einen beißenden, kantigen Blues-Sound in der Tradition von John Scofield und einen lyrischen Improvisations-Gestus, der den Einfluss von Pat Metheney offenbart. Der Jazz Pistols-Gitarrist hat eine gewisse Gelassenheit entdeckt, die nicht nur in den Balladen wohltuend zum Zuge kommt, sondern auch die Uptempo-Nummern prägt. Mit überlegt angesetzten Griffbrett-Sprints vermittelt er den Eindruck effektvoll komprimierter dringlicher Rasanz. Sein stürmisches Solo auf dem achtminütigen "Beast" ist der tosende Höhepunkt des Albums; ein wirklich magischer Moment.
Beeindruckend ist das kollektive Verständnis, mit dem seine beiden Kollegen im wahrsten Sinne des Wortes mitspielen und aufeinander reagieren. Lui Ludwig trommelt muskulös, mit wahrer Urgewalt; er vermag urplötzlich zu explodieren, kann sich aber auch gruppendienlich zurücknehmen. Kaiser dagegen setzt sonore Tiefton-Fundamente, melodische Gegenakzente und nutzt eine ausgefeilte Tapping-Technik, die mitunter den Eindruck entstehen lässt, da sei ein zweiter Gitarrist am Werk."

Feedback - 05/99: "Wenn die Zahl drei nicht auf dem Cover stünde, könnte man es kaum glauben. Aber es ist "nur" ein Trio, das da mit unglaublicher Power und Vitalität aus den Lautsprechern fönt. Schon auf CD sind die drei Fusion-Pistoleros Christoph Victor Kaiser (Bass), Stefan Ivan Schäfer (Gitarre) und Thomas Lui Ludwig (Schlagzeug) eine hochenergetische Angelegenheit. Kein Problem also für sie, die Schwerkraft locker zu überwinden und ins musikalische Weltall zu starten. Ohne Zweifel setzen die Jazz Pistols auf "3 On The Moon" neue Maßstäbe. Das Werk enthält acht Instrumentalstücke und eine Vokal-Version von "Second Feeling" mit dem Sänger Roosevelt, alles in bester Fusion-Qualität. Es sprüht nur so von Ideenreichtum und rhythmischen Raffinessen. Vertrackte Grooves, getappte Bässe, Sounds von lyrisch bis "Brett", überragende Gitarrensoli - die Astronauten lassen keine Wünsche offen. Neben ausgefeilten Eigenkompositionen sind auch hörenswerte Neuauflagen der Klassiker "Spain" und "Birdland" dabei, letztgenanntes ist von Drum`n´Bass inspiriert." - 10 Warp Antriebe (Fluoreszierend)

Rheinpfalz - 03/99: "Wer Chick Coreas "Spain" oder Joe Zawinuls "Birdland" kennt, wird überrascht sein, wie prickelnd und spannend diese Klassiker des Jazz heute noch klingen können, wenn sie den "Jazz Pistols" in die Finger geraten. Neben diesen Covers spielt das Trio auf "3 On The Moon" einen ideenreichen, immer wieder überraschenden Jazz-Rock aus eigener Feder, fernab müder Fusion-Banalität."

Westfälische Rundschau - 04/99: "Das Trio Christoph Kaiser (Bass), Stefan Schäfer (Gitarre) und Thomas Ludwig (Schlagzeug) verrät Gefühl für markante Themen, rotzige Riffs und gefällige Soli, gerade bei Balladen. Zudem zünden die "Three On The Moon" mit ihrer Version von Chick Coreas "Spain" eine Rakete. Das erinnerungsfähige und zugleich vertrackte Thema bleibt unangetastet bis Schäfer mit einem furiosen Gitarrensolo abhebt, das weniger durch plumpe Fingerfertigkeit als durch Gefühl für melodische Elemente besticht und natürlich durch die weiche Landung."

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Gitarre&Bass - 06/99: "Die Jazz Pistols haben sich damit mal wieder als fähige Instrumentalisten geoutet."

JazzThing - 06/99: "Die südwestdeutsche Truppe mit dem provokanten Namen legt auch auf ihrer zweiten CD einen unprätentiösen Fusionsound vor. Wenn die Jazz Pistols aus Chick Coreas Fiesta-Knaller "Spain" eine elegische Ballade bauen, merkt man eben doch, daß sie über das gewisse Etwas verfügen."

Meier - 07/99: "Die aktuelle Platte "3 on the Moon" etabliert die Mannheim-Heppenheimer als gleichermaßen virtuose wie lyrische Crossover-Astronauten zwischen Jazz, Rock und Funk. Melodischer Jazz-Crossover der kreativen Art."

 

 

Drums&Percussion - 07/99: "Die Jazz Pistols haben sich seit vier Jahren voll und ganz dem Jazz-Rock verschrieben. Mit der typisch deutschen Version dieser Stilrichtung haben die drei allerdings nichts im Sinn; denn dank ihrer technischen Versiertheit bewegen sie sich auf "3 On The Moon" eher in internationalen Gefilden. Christoph V. Kaiser am Bass, Stefan Ivan Schäfer an der Gitarre und Thomas Lui Ludwig am Schlagzeug sprühen geradezu vor Spielfreude und Kreativität. Dies ist neben den gelungenen Eigenkompositionen besonders bei ihren Neuinterpretationen zu hören. Zawinul´s "Birdland", "Spain" von Chick Corea und "Blues for Gordon" haben auf dieser Aufnahme ein fisches Gesicht erhalten. Wer´s nicht glaubt, sollte mal einen Gig der drei Musiker besuchen. Aber Vorsicht, die Musik macht süchtig und ihre Virtuosität am Instrument läßt einen schnell am eigenen Können zweifeln. Dennoch, viel Spaß beim Gig oder der neuen CD!"

Jeversches Wochenblatt - 06/99: "Für Jazzfreaks ist diese Scheibe ein absolutes Muß."

 

 

InMusik - 05/99: "Die deutsche Jazz-Szene hat sich in den letzten Jahren, was Innovation angeht, nicht gerade mit Ruhm bekleckert. Um so wichtiger sind neue Bands, die mit kreativen Schüben die Szene mobilisieren. Ein gutes Beispiel dafür sind die Jazz Pistols, die bereits mit ihrem Debüt "3 On The Floor" das Genre auf Trapp brachten. Jetzt liegt der Nachfolger vor und die drei Ausnahme-Jazzer gehen mit Mut und Eigensinn ans Werk. Stiloffenheit und eine gekonnte Balance aus sanft-aggressivem Spielfluß zeichnet die 9 Songs aus, die auch Cover-Versionen von "Birdland" und "Spain" präsentieren. ****